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Salzburgs Schulen: Deutsch wird zum Minderheitenprogramm

17. September 2013 - 7:00

Andreas Schöppl, Klubobmann der Freiheitlichen der Stadt Salzburg, staunte über den aktuell veröffentlichten Kulturbericht, der offenbart, wie wenige Schüler in der Landeshauptstadt noch Deutsch als Muttersprache haben. Die Zahlen stammen aus 2012 und machen ersichtlich, dass es sowohl Volks- als auch Haupt- und Neue Mittelschulen gibt, in denen der Anteil mit Kindern, die eine andere Muttersprache haben, auf über 80 Prozent geklettert ist.

Ein paar Beispiele: Die Volksschule Pestalozzistraße hatte 243 Schüler, davon nur 38 mit Deutsch als Muttersprache. Migrantenanteil in Prozent: 84,36. Nicht besser steht die Volksschule Lehen da: Ebenfalls 243 Kinder, aber nur 30 „einheimische“. Ausländeranteil: 87,65 Prozent.

Fast zwei Drittel Migranten in Hauptschulen

Von den 10 Hauptschulen oder Neuen Mittelschulen gibt es nur zwei, in denen der Ausländeranteil unter 50 Prozent liegt. Spitzenreiter sind die Hauptschule Plainstraße (88,73 Prozent Anteil von Kindern mit anderer Muttersprache) sowie die Neuen Mittelschulen Lehen (85,38 Prozent) und Hadynstraße (82,64 Prozent). Gesamt gesehen liegt der Ausländeranteil in den Hauptschulen / Neue Mittelschulen mit 63,74 Prozent bei fast zwei Drittel.

 „Deutsch ist oft nur ein echtes Minderheitenprogramm“, stellt Schöppl fest und befürchtet, dass Integration nicht mehr stattfinden kann. In Folge könnte es zu Ghettobildungen kommen. „Es wäre wichtig, dass in den Schulen Deutsch gesprochen werden muss, auch in den Pausen“, mahnt der Salzburger FPÖ-Politiker.

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