Niederlande schlittern in schwere Finanz- und Wirtschaftskrise

Nun schlittern auch die Niederlande in eine schwere Finanz- und Wirtschaftskrise. Lange zählten die Niederlande als EU-Nettozahler neben Deutschland und Österreich zum stabilen Block der “Nordstaaten” innerhalb der Eurozone. Dies dürfte spätestens 2014 auch Geschichte sein. Trotz zahlreicher Budgeteinsparungen explodiert das Defizit im Jahre 2014 und wird mit 3,3 Prozent nach allen Prognosen die EU-Defizitgrenzen durchstoßen.

Gleichzeitig bricht das Wirtschaftswachstum ein und soll im kommenden Jahr nur mehr 0,5 Prozent erreichen – die Arbeitslosigkeit klettert demgegenüber auf 7,5 Prozent. Lediglich zwölf Prozent der Niederländer vertrauen der derzeit regierenden Sozialliberalen Koalition unter dem Liberalen Mark Rutte.

Ruttes Regierung gescheitert, Wilders Nummer eins

Rutte führt derzeit eine Regierung gemeinsam mit der sozialdemokratischen Partei der Arbeit in Den Haag ab, der die Opposition dicht auf den Fersen ist. Neben den oppositionellen Linkssozialisten, den linksliberalen Demokraten  und den Christdemokraten hat vor allem die Partei der Freiheit von Geert Wilders starken Aufwind erhalten und liegt in den Umfragen bereits an der ersten Stelle. Mit aktuell 22 Prozent würde sich Wilders Freiheitspartei mehr als verdoppeln. Aber auch die Linkssozialisten könnten von der Schwäche der sozialliberalen Koalition profitieren. Sie sind hinter den Sozialdemokraten bereits die drittstärkste Kraft.

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