Österreichs Fundi-Grüne hatten Sympathien für Pädophilen-Szene

Auch in Österreich gab es an der Wiege der Grünen ausgeprägte politische Sympathien für die Pädophilenszene. Dies deckte nun, knapp eine Woche vor den Nationalratswahlen, ausgerechnet ein Bericht im linken Nachrichtenmagazin Profil auf. Die Pädophilen-Lobby soll damals vor allem in der Alternativen Liste Wien (ALW) gesessen sein, der faktischen Vorgängerorganisation der Wiener Grünen bis 1986.

Heute wollen Protagonisten aus dieser Zeit von dieser Facette der grünen Vergangenheit allerdings nichts mehr wissen. So fehlt dem langjährigen Grüne-Parteiobmann in Wien und Rechtsanwalt Thomas Prader heute laut Profil jede Erinnerung an die programmatische Propaganda für die Pädophilen, und das obwohl er selbst 1983 sogar Gemeinderatskandidat der ALW in Wien war.

Grüne Zeitschrift netzwerk machte Propaganda für Pädophile

In der Zeitschrift netzwerk, die von der ALW Anfang der achtziger Jahre gegründet worden war, erschien in der Juli-Ausgabe 1984 das seinerzeitige Parteiprogramm der österreichischen Fundamental-Grünen. Unter der programmatischen Zielsetzung „Sexualität als Medium der Lust und Befreiung und nicht der Unterdrückung“ beschäftigten sich die Grünen damals mit dem „Beischlaf und der Unzucht mit Unmündigen“. Folgendes Zitat findet sich laut Profil in diesem Zusammenhang:

Noch immer existieren in Österreich diskriminierende Gesetze gegen sexuelle Kommunikation der Kinder mit Erwachsenen (StGB): § 206 ,Beischlaf mit einer unmündigen Person‘; § 207 ,Unzucht mit Unmündigen‘.Wir verlangen die sofortige und ersatzlose Streichung aller Gesetze, die die Einschränkung, Reglementierung oder diskriminierende Unterdrückung der Sexualität bedeuten. In Handlungen sexueller Kommunikation, die dem freien (auch nicht durch Abhängigkeit erzwungenen) Einverständnis aller Beteiligten (also auch der Kinder) entspringen, darf kein demokratischer Gesetzgeber sich einmischen, weil Gesetze zur Reglementierung der Sexualität nicht das be­wirken, was sie vorgeben zu bewirken.“

Profil-„Enthüllung“ ist schon drei Monate alt

Der Profil-Bericht bezieht sich auf Recherchen des Wiener Journalisten Werner Reichel, der an einem Buch über die Grünen arbeitet. Er machte das pädophile Programm der ALW bereits im Juni in einem Arikel auf der Achse des Guten bekannt und schreib dort auch, dass die Passage im ALW-Programm fast wortident von der Homosexuellen-Initiative HOSI übernommen worden sei. „Mit pseudoemanzipatorischen und revolutionären Phrasen versuchte man die widerlichen Bedürfnisse und Forderungen pädophiler Gruppen zu tarnen“, so Reichel.

„Nun haben die österreichischen Grünen die Gelegenheit zu beweisen, wie sie mit den Leichen in ihrem eigenen Keller umgehen. Es ist eine Art Lackmustest, wie es um die Moral und die Glaubwürdigkeit der Ökopartei tatsächlich bestellt ist“, so Reichel damals weiter. Mehr als drei Monate hat es gedauert, bis wenigstens ein regierungstreues Medium die Affäre aufgegriffen hat. Abgesehen von Profil zeigt sich die Medienlandschaft jedoch weiter auffällig desinteressiert an der Affäre.

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