ÖVP-Kandidat Vural gibt sich islamistisch-fundamentalistisch

Nicht mehr ein noch aus weiß die ÖVP unter Michael Spindelegger, wenn es um Maßnahmen gegen den fortgesetzten Wählerschwund geht. In Wien hat die Volkspartei nun sogar einen offenbar islamistisch-fundamentalistischen Kandidaten aus dem türkischen Zuwanderermilieu ins Rennen geschickt. Wie Medien berichten, soll Hasan Vural – Nummer 15 auf der Wiener Nationalratswahlliste – den Jugendämtern „Rassismus“ vorgeworfen haben, da sie muslimische Kinder wegen Problemen in den eigenen Familien an christliche Pflegeeltern zur Betreuung weitergeben. Dies soll der Türken-Kandidat Vural bei einer in türkisch gehaltenen Wahlkampfveranstaltung zum Besten gegeben haben, bei der auch Wiens ÖVP-Landesparteiobmann Manfred Juraczka anwesend war.

Die deutschsprachigen ÖVP-Funktionäre, die bei dieser ahlveranstaltung anwesend waren, verstanden offenbar kein Wort der dargebotenen Propagandareden, die türkische Gemeinschaft applaudierte dafür umso heftiger. Für österreichische Funktionäre und Wähler der Wiener ÖVP ein weiterer Schlag ins Gesicht und ein Beweis, wie weit sich die Volkspartei von ihren christlich-sozialen Wurzeln weg bewegt hat.

ÖVP-Wirtschaftsbund macht Werbung für Fundamentalisten

Dass Vural keineswegs eine „Randfigur“ in der Wiener ÖVP ist, beweist eine dieser Tage an Wiener Unternehmer zugestellte Wahlkampfbroschüre des Wirtschaftsbundes. Dort wird unter dem Titel „Die Wirtschaftsbund-Kandidaten für die Nationalratswahl“ nicht nur für Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank, sondern auch für den islamistisch-fundamentalistischen Kandidaten Hasan Vural Werbung folgendermaßen Werbung gemacht: „Der Wirtschaftsbund Wien als größte Unternehmervertretung kann auf eine Vielfalt an wählbaren Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Nationalratswahl verweisen.“ Und Vural posiert auch Seite an Seite mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz für ein Plakat unter dem Motto „Gemeinsam stark“ – natürlich zweisprachig und zuerst auf Türkisch.

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