Alternative für Deutschland erzielte Achtungserfolg

Insgesamt wählten nicht weniger als 2.052.372 deutsche Wähler die „Alternative für Deutschland“(AfD). Damit erzielte sie bei ihrem ersten Antreten aus dem Stand 4,7 Prozent der Stimmen und schrammte damit nur ganz knapp an der Fünf-Prozent-Hürde und somit am Einzug in den deutschen Bundestag vorbei. Mit diesem Ergebnis hat die neue AfD nicht nur die „Systempartei“ FDP erledigt, sondern auch die Basis für weitere Erfolge geschaffen.

Bereits die Europaparlamentswahlen 2014 könnten zu einem weiteren Vormarsch der AfD führen, ist der Themenmix mit Europäischer Union, Eurokrise und ESM-Haftungsschirm doch wie geschaffen für diese kritische politische Alternative. Zudem gibt es anders als bei den Bundestagswahlen keine Prozenthürde. Damit könnte sie weiterhin der FDP, aber auch der CDU/CSU gefährlich werden.

Länderergebnisse sprechen für künftige AfD-Erfolge  

Analysiert man die Bundesländerergebnisse der AfD, dann ergeben sich jedenfalls für zukünftige Wahlbewegungen interessante Perspektiven. So schnitt die AfD in Sachsen (6,8 Prozent), Thüringen (6,2 Prozent), Brandenburg (6,0 Prozent), Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (je 5,6 Prozent) überdurchschnittlich ab. In Baden-Württemberg und im Saarland übersprang die AfD  mit jeweils 5,2 Prozent auch die Bundestags-Hürde. Knapp darunter kam man in Berlin mit 4,9 Prozent und in Rheinland-Pfalz mit 4,8 Prozent zu liegen. Im Mittelfeld liegt Schleswig-Holstein mit 4,6 Prozent Wähleranteil.

Nachholbedarf hat die AfD allerdings noch in den bevölkerungsreichen Bundesländern wie Bayern (4,3 Prozent), Hamburg (4,1 Prozent), Nordrhein-Westfalen (3,9 Prozent) oder. Niedersachsen (3,7 Prozent).

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