Goldman Sachs macht Lobbying für die Große Koalition

Die Investmentbank Goldman Sachs macht wieder einmal kräftig Lobbying in eigener Sache. Grund dafür ist der Ausgang der deutschen Bundestagswahlen und die anstehende Regierungsbildung in Deutschland. Sowohl der Chefstratege von Goldman Sachs, Dirk Schuhmacher, als auch Mario Monti, ehemaliger Goldman-Sachs-Manager und Ex-Ministerpräsident Italiens, haben ihre Wünsche klar geäußert: Sie möchten eine Große Koalition in der BRD, gebildet aus CDU/CSU und SPD für die nächsten vier Regierungsjahre.

Im Hintergrund lobbyiert die sogenannte „Spinelli-Gruppe“ aus Brüssel. Aufgabe dieser Gruppe: „Personen zu vernetzen, die das europäische Interesse über die nationalen Interessen stellen.“ Unterstützt wird die Spinelli-Gruppe von einflussreichen Beamten- und Politikerkreisen in Brüssel. Neben dem ehemaligen deutschen Außenminister aus den Reihen der Grünen, Joschka Fischer, der eben mit seiner Firma die Kampagne für die europäischen Grünen zur Europa-Wahl 2014 gewonnen hat, sitzt auch Daniel Cohn-Bendit im „Board“ der Spinelli-Gruppe.

Monti freut sich über Wahlausgang und Scheitern der FDP

Vor allem Montis in den Medien wiedergegebene Aussagen zum Wahlausgang und dem Scheitern der FDP in Deutschland sind im Zusammenhang mit dem Treiben der „Spinelli-Gruppe“ entlarvend: Mario Monti hoffe auf ein Bündnis von CDU/CSU und SPD. Falls eine große Koalition zustande kommt, rechne er mit Fortschritten bei der europäischen Integration. Das Scheitern der FDP begrüßte er, da sie in der Vergangenheit manchen Entwicklungen im Weg gestanden habe.

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