Linke Journalisten diskutieren in Roter Bar ihre Endzeitstimmung

Müde sind sie offenbar geworden, die Vertreter des linken Journalismus. Seit 1968 durch eine staatliche Subventionskultur über Presse- und Publizistikförderung sowie lukrative Jobs in der staatlichen Rundfunkanstalt ORF in großer Zahl “herangezüchtet”, wird es ihnen nun eng in ihren publizistischen “Legebatterien”. Die Rote Bar im Wiener Volkstheater, das Theaterdirektor Michael Schottenberg in seiner Funktionsperiode politisch weit nach links geführt hat, gewährt ihnen nun zum Zwecke eines Diskussionsabends Asyl.

Altbekannte Linksausleger bzw. journalistische Interessensvertreter wie Falter-Chefredakteur Armin Thurnher, Ex-Presse-Journalistin Anneliese Rohrer, der ORF-Mann Dieter Bornemann oder Ex-Wienerin Chefredakteurin Veronika Pelikan betreiben zünftlerische Nabelschau unter dem Titel “denkbar@Endzeitstimmung: Zukunft des Journalismus?”. Stattfinden soll die Veranstaltung am 30.Oktober 2013 , der Eintritt wurde vorsichtshalber als “frei” ausgelobt.

Die “Vierte Gewalt” treibt in die fortgesetzte Ohnmacht

Hätte es noch eines Beweises bedurft, das Nationalratswahlergebnis vom 29. September 2013 hat ihn geliefert: Die veröffentlichte Meinung als “Vierte Gewalt” treibt in die fortgesetzte Ohnmacht. Tendenzjournalismus und gekaufte Berichterstattung versagten ebenso wie das vor sich hergetragene pseudo-demokratische “Antifa-Monopol”.

Die angekündigte Diskutantenrunde geht es jedenfalls einmal pessimistisch an, wenn man auszugweise dem Text auf der Einladung folgt:

Quotendruck, ausgedünnte Redaktionen und Journalisten, die für noch weniger Geld noch mehr Seiten füllen müssen. Keine Zeit für Recherche, geschweige denn Tiefgang, aber großer Konkurrenzkampf durch Gratismedien und Boulevard. Sind Qualität und journalistisches Überleben überhaupt noch kompatibel? Brauchen wir noch investigativen Journalismus und Profis, die Geschichten recherchieren?

Offensichtlich gibt man sich im Kreise der eigenen linken Journalisten-Zunft am Tropf der Politik und des Staates kein langes Leben mehr.

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