Migrantenmagazin Biber deckt gefährlichen Austro-Dschihadismus auf

Die Austro-Dschhiadisten sind unter uns. Was sich die etablierte österreichische Medienlandschaft mit wenigen Ausnahmen vor den österreichischen Nationalratswahlen vom 29. September 2013 nicht zu schreiben gewagt hat, besorgt jetzt das Migrantenmagazin Biber: und durchbricht damit die Schweigespirale der Berichterstattung über den wachsenden islamistischen Extremismus, der ein  Resultat einer falschen Einwanderungspolitik in Österreich ist. Mit der Titelgeschichte “Austrojihad – Wie Extremisten junge Österreicher für den Kampf in Syrien rekrutieren” bricht der eigentlich am linken Spektrum der politischen Landschaft angesiedelte Herausgeber und Chefredakteur von Biber, Simon Kravagna, ein Tabu.

Islamistischer Extremismus breitet sich in Österreich rasant aus

Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien zwischen radikalen Islamisten und den Regierungstruppen des Staatspräsidenten Baschar al-Assad werben dortige Al-Kaida-Ableger unter europäischen Muslimen Kämpfer für diesen “Heiligen Krieg” an. Neben Deutschland sind auch die Niederlande und Österreich beliebte Rekrutierungszonen. Aktuell haben laut Biber die Beamten des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung fünf Wiener Moscheen im Fokus, in denen solche Anwerbenetzwerke hochaktiv sind.

Derzeit sollen neun Verfahren gegen österreichische Staatsbürger mit migrantischem Hintergrund laufen, die mit radikal-islamischen Gruppen in Kontakt stehen bzw. bereits Kampfeinsätze in Syrien hinter sich haben. Rund 50 Austro-Dschihadisten sollen in Syrien aktiv sein. Biber beschreibt das Milieu, in dem diese Kämpfer in Österreich rekrutiert werden, so:

Sie werden gezielt dazu gemacht, nicht nur mittels einschlägiger Internet-Foren. “Talentscouts” suchen nach jungen Muslimen, die für extremistische Botschaften empfänglich sind – auf der Straße, in Wettlokalen, bis vor dem Flex am Donaukanal. Immer auf der Suche nach jungen Männern, die sich innerlich leer fühlen, familiäre Probleme haben, vielleicht zudem Drogen konsumieren oder sich generell nach einer Gemeinschaft oder höheren Aufgabe sehnen.

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