Sozialistische Linkspartei erfuhr Minderheitenfeststellung

Zu einer Minderheitenfeststellung gerieten die Nationalratswahlen 2013 für die Sozialistische Linkspartei (SLP) in Österreich. Ganze 947 Stimmen, und damit mit 0,0 Prozent unter der statistischen Erfassung des Innenministeriums bei der Auflistung der Wahlergebnisse, bekamen die linksextremen Aktivisten. Obwohl sie ihre Aktivitäten für die Nationalratswahl 2013 bereits im Herbst 2012 mit ihrer lautstarken Unterstützung der illegalen Votivkirchenbesetzer aus dem (Schein)-Asylantenmilieu begonnen hatten, dankten ihnen diesen Aktionismus offenbar nicht einmal viele Mitstreiter aus dem links-linken Spektrum. So hatte die „altbackene“ KPÖ, die außer beim Aufmarsch zum 1. Mai kaum mehr in der Öffentlichkeit sichtbar auftritt, mit 48.000 Stimmen um ein Vielfaches mehr an Zustimmung.

Viel mehr muss es die SLP-Genossen jedoch schmerzen, dass die von ihr mit soviel Hetze verfolgte FPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten HC Strache insgesamt sogar 962.313 Stimmen bei den NR-Wahlen erzielen konnte. Dass die FPÖ weiterhin der Hauptgegner ist, zeigt ein durch Klebezettel verunstaltetes Wahlplakat des freiheitlichen Spitzenkandidaten auf der Homepage der SLP.

Bescheidenes Abschneiden drückt auf SLP-Stimmung

Das bescheidene Abschneiden bei den Wahlen drückt offensichtlich mächtig auf die SLP-Stimmung, und das obwohl man sich laut eigenen Angaben so viel Mühe im Wahlkampf gegeben hat, aber wieder einmal am Fehlen eines „linken Bündnisses“ gescheitert war, wie die Linksextremisten eingestehen:

Der Wahlkampf der SLP war der aktivste und sichtbarste, den wir jemals geführt haben. Wir haben über 2.500 Plakate aufgehängt, 15.000 Flyer sowie tausende Flugzettel verteilt. [.] Wäre der Appell der SLP für ein linkes Wahlbündnis, das mehr als nur SLP + KPÖ hätte sein müssen, das AktivistInnen z.B. aus der Plattform 25 in der Steiermark, von den Protesten gegen die Nulllohnrunden in Wien und Salzburg, aus der Flüchtlingsbewegung etc. zusammengefasst hätte, aufgegriffen worden, dann hätte es die Chance für eine starke linke Kandidatur gegeben, die weit sichtbarer und v.a. kämpferischer gewesen wäre.

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