Berlin: Flüchtlingscamp versinkt im Dreck | Unzensuriert.at

Berlin: Flüchtlingscamp versinkt im Dreck

9. Oktober 2013 - 6:52

Seit knapp einem Jahr haben im Berliner Problembezirk Kreuzberg Flüchtlinge ein "Lager" aufgeschlagen. Mittlerweile haben aber auch die letzten gutgläubigen Unterstützer damit aufgehört, Geld für die Erhaltung des Lagers zu spenden - und wenig überraschend steuert das Camp nun auf den totalen Verfall zu. 

Flüchtlinge beißen die Hand, die sie fütterte

"Katastrophale Hygiene, fehlende Lebensmittel" sowie die Drohung, den Strom abgestellt zu bekommen - so beschreibt die Berliner Bezirkszeitung die Lage im Camp. Freilich keine Probleme, die einfach aus dem Nichts entstehen. Bis vor Kurzem wurden die Flüchtlinge noch vom gemeinnützigen Verein "Die Tafel" mit Essen versorgt - doch selbst mit dem haben es sich die Lagerinsassen verscherzt: „Die Flüchtlinge haben uns als Cateringunternehmen gesehen und wollten uns vorschreiben, welche Lebensmittel sie von uns bekommen“, berichtet Sprecherin Sabine Werth der BZ. „Außerdem hat es einen körperlichen Angriff auf eine ehrenamtliche Mitarbeiterin gegeben.“

Verhaltensweisen, die man auch hierzulande von den hilfsbedürftigen Asylsuchenden kennt. Die Stadt - genauer gesagt Innensenator Frank Henkel von der CDU - duldet das selbstverständlich rechtswidrige Lager bis jetzt, hat aber schon über eine Umwidmung der Fläche nachgedacht, bei der von den Besetzern Miete fällig würde

Die Grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann stemmt sich gegen eine solche Umwidmung, schließt aber auch eine Räumung kategorisch aus. Zur Tatsache, dass die Flüchtlinge nun nicht einmal den Toilettenwagen bezahlen können und sich im ganzen Lager die Ratten tummeln, will sie allerdings erst nach ihrem Urlaub etwas sagen. 

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