Südtiroler Freiheitliche auf Erfolgskurs für Landtagswahlen am 27. Oktober

Am 29. September feierten die Südtiroler Freiheitlichen gemeinsam mit der FPÖ unter HC Strache den freiheitlichen Wahlsieg in Österreich. Landesparteiobfrau Ulli Mair, ihre Stellvertreter Roland Tinkhauser und Sigmar Stocker sowie Generalsekretär Michael Demanega tankten auf der freiheitlichen Wahlfeier für die letzten Meter der Wahlbewegung bis zum Wahltag am 27. Oktober noch einmal richtig Kraft. An diesem Tag gilt es, die seit 1948 herrschende absolute Mehrheit der Südtiroler Volkspartei (SVP) endgültig zu brechen. Insgesamt treten elf Listen zu den Wahlen für den Landtag in Bozen an.

Bei den letzten Wahlen hielt die SVP mit 18 Mandaten nur mehr knapp die Mehrheit, die Freiheitlichen (F) wurden mit fünf Sitzen zur Nummer zwei, drei Sitze erhielt die Popolo della Liberta (PdL), jeweils zwei Sitze die linke Partito Democratico (PD), die Grünen-Verdi-Vërc und die Süd-Tiroler Freiheit, sowie jeweils einen Sitz die Union für Südtirol (UfS), die Lega Nord Südtirol sowie die Unitalia.

Südtiroler Freiheitliche wollen SVP-Mandatsmehrheit brechen

Unter dem Wahlkampfmotto „System brechen, freiheitlich wählen!“ führen die Südtiroler Freiheitlichen eine erfolgreiche Wahlbewegung. Obwohl manche Meinungsumfragen die Freiheitlichen im südlichen Landesteil Tirols teilweise mit 20 Prozent ansetzen, bleibt Parteiobfrau Ulli Mair bescheiden. Sie weiß um die Strategie des politischen Gegners und mancher Medien, die nur allzu gerne eine Niederlage der Freiheitlichen hätten. Zentrales Ziel ist, die SVP-Mehrheit zu brechen und wenn möglich ein weiteres Mandat dazu zu gewinnen:

Jene Umfragen, die uns teilweise mehr als 20 Prozent zugeschrieben haben, haben wir nie als realistisch wahrgenommen, sondern als gezielten Versuch gesehen, hohe Erwartungen zu erzeugen, um im Nachhinein eine Niederlage zu konstruieren. Unser Wahlziel, bei dieser Landtagswahl am 27. Oktober 2013 unsere Mandate zu halten und wenn möglich auf sechs Mandate auszubauen, indem wir der SVP ein Mandat und die absolute Mandatsmehrheit streitig machen, bleibt aufrecht. Wenn wir gemeinsam mit viel Engagement und Einsatz unterwegs sind und die Bevölkerung davon überzeugen, die bessere Politik für Südtirol zu betreiben, kann nach über 60 Jahren Alleinherrschaft einer einzigen Partei, die alle Bereiche in diesem Land bestimmt, endlich ein demokratischer Aufbruch und eine Erneuerung möglich sein.

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