Abgewählter Ölllinger schickt seine Fußtruppen vors Parlament

Ist der Ex-Grün-Abgeordnete Karl Öllinger noch zurechnungsfähig? Die Personen-Gruppe, die sich diese Frage stellt, wird größer, seit der Alt-Politiker auf Facebook folgende Werbung macht: „Protest gegen Buchpräsentation: FPÖ und Martin Graf raus aus dem Parlament“. Garniert ist der gelbe Button mit einem eingekreisten Strichmännchen, der gerade ein Hakenkreuz in den Mülleimer wirft.

Öllinger ruft seine Sympathisanten auf, am 22. Oktober – an diesem Tag stellt Martin Graf sein Buch „Abgerechnet wird zum Schluss“ im Parlament vor – am Ring Radau zu schlagen. Dabei verkennt der Mann, dass die FPÖ bei der vergangenen Nationalratswahl stark dazugewonnen hat und den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP bedrohlich nahe gerückt ist. Was demokratisch nicht gelang, will Öllinger nun mit Gewalt schaffen? In welchem Land, glaubt der Grüne, den die eigenen Wähler nicht mehr im Parlament haben wollten, eigentlich zu leben? Außerdem ruft er auf, Martin Graf aus dem Hohen Haus zu jagen, was an Skurrilität kaum noch zu überbieten ist: Der Dritte Nationalratspräsident Graf zog sich aus der Politik zurück und hat für die Nationalratswahl am 29. September gar nicht mehr kandidiert. Ein Alt-Politiker wie Öllinger müsste das eigentlich wissen, hätte er mehr Grips im Kopf als Schaum vor dem Mund.

Öllinger zwischen Wahrheit und Wirklichkeit

Der 62-jährige Berufspolitiker wird also bald ohne Funktion und Beruf dastehen. Die Grüne Partei macht sich aber schon Sorgen um ihren treuen Diener und schlägt einen entsprechenden Versorgungsposten als „Sozial-Ombudsmann“ vor. Um diesen Job bei den Grünen auch wirklich zu bekommen, legt sich Öllinger also nochmals richtig ins Zeug, schickt seine Fußtruppen los, um die Systemgünstlinge, zu denen er mit Sicherheit zählt, zu verteidigen und er verbreitet weiterhin Unwahrheiten gegen Graf. So heißt es in dem Protestaufruf, dass Graf in seinem Buch „gegen Musliminnen und politisch Andersdenkende hetzt“, was genauso eine Lüge ist wie die Behauptung, dass Graf in seinem Werk Ariel Muzicant beleidige. Das also ist die Wirklichkeit des Parade-Grünen, die Wahrheit wird im Buch „Abgerechnet wird zum Schluss“ genau dargestellt. Etwa das Zusammenspiel von Parlamentspräsidentin Barbara Prammer mit den Grünen und den am Gängelband der Regierung hängenden Medien.

Böses im Grünen Strategiepapier verankert

Verständlich, dass sich viele vor diesem Buch fürchten, weil sie schonungslos enttarnt werden in ihrem bösen Spiel, das die Grünen ja sogar in ihrem Strategiepapier verankert haben. Das wilde Herumschlagen von Öllinger ist damit erklärbar – nützen wird es ihm und seinen Kumpanen nichts. Das Buch erscheint wie geplant am 22. Oktober. Vorbestellung zum Subskriptionspreis im Unzensuriert-Laden.

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