Faymanns Lehrer beschreibt den Charakter seines Schülers

Die Vergangenheit von Bundeskanzler Werner Faymann bleibt ein Mysterium. Das schwarze Loch in seiner Biographie zwischen 1978 und 1985 nährt Spekulationen, wonach Faymann etwas zu verbergen hat. Gräbt man aber in der Schulzeit des Kanzlers, kommen Charaktereigenschaften des damaligen Schülers zutage, die auf den SPÖ-Politiker auch heute noch zutreffen könnten. Jetzt hat der Lateinlehrer von Faymann sein Schweigen gebrochen und gar nichts Schmeichelhaftes über seinen ehemaligen Schüler erzählt.

Herr M. (Name der Redaktion bekannt) hat Werner Faymann von der 5. bis zur 8. Klasse in Latein unterrichtet. “Ich weiß auch, dass er zur Matura angetreten ist, allerdings nicht in Latein und außerdem im Juni 1978. Nach nunmehr 35 Jahren kann ich mich nicht mehr erinnern, ob er damals die Reifeprüfung erfolgreich abgeschlossen hat”, sagt M. Ein Maturazeugnis wurde bis dato nicht vorgelegt, es bleibt offenbar ebenso ein Staatsgeheimnis wie seine dubiose Karriere als Taxifahrer bis hin zu ideologischen Schulungsaufenthalten in kommunistischen Staaten.

Maturazeugnis durch Aktenvernichtungsaktion verschwunden

Der Buchautor Ernst Hofbauer hatte sich auf der Suche nach dem Verlauf der Bildungskarriere auch an die ehemalige Schule gewandt. Recherchen des umtriebigen Publizisten, ob Faymann auch tatsächlich die Matura am Bundesrealgymnasium Henriettenplatz in Rudolfsheim-Fünfhaus absolviert hätte, blieben jedoch ergebnislos. Die Jahresberichte der Jahre 1973 bis 1994 sind in der Nationalbibliothek durch eine Aktenvernichtungsaktion verschwunden. Vom Maturanten Faymann finden sich keine Spuren, auch Schule und Stadtschulrat blockten jede Anfrage ab.

Dem Salzburger Wilhelm Mukics gelang es indessen, den Lateinlehrer von Faymann ausfindig zu machen. Dieser stellt seinem ehemaligen Schüler kein gutes Zeugnis aus. Er schreibt in einem Brief an Mukics:

Eine Tatsache, die seinen Charakter bezeichnet, ist mir aber noch im Gedächtnis. Als er in der 6. Klasse war, wurde er als Mitglied des Verbands der Sozialistischen Mittelschüler zum Schulsprecher gewählt. Er war es aber nur kurz. Denn er hat als Mitarbeiter der roten Aktion “Latein, nein danke!” den Arbeitseifer seiner Mitschüler so negativ beeinflußt, daß eine Schularbeit sehr schlecht ausfiel. Daraufhin verband er sich mit dem linken Direktor Drexler und dem linken Landesschulinspektor Novotny, der mir die schriftliche Weisung gab, eine Schularbeit, die ich mit “genügend” beurteilt habe, mit “nicht genügend” zu benoten. Ich folgte dieser Weisung und teilte den Schülern mit, daß ich daher in Zukunft einen strengeren Maßstab anwenden müsse. Daher gab es in der Klasse sofort böse Blicke auf den Schulsprecher Faymann, und er mußte zurücktreten. Vielleicht ergeht es dem Bundeskanzler Faymann bald so ähnlich.

Warum der kleine Faymann eine schlechtere Beurteilung einer Schularbeit wollte, erklärte der Lateinlehrer so, dass bei einem weiteren Fünfer in der Klasse die Lateinschularbeit zu wiederholen gewesen wäre. Faymann hatte sich dadurch einen Vorteil verschafft, da er nun die Möglichkeit sah, bei einer neuerlichen Schularbeit besser abzuschneiden.

Die Episode zeigt, dass Faymann bereits als Schüler politischen Druck auf seinen Lehrer ausübte. Dies offenbart einmal mehr, aus welchem Holz der SPÖ-Vorsitzende geschnitzt ist.

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