Humaninstitut: EU-Schockbilder auf Zigarettenpackungen sind nutzlos

Die vom Europäischen Parlament verabschiedeten Anti-Rauchergesetze stoßen bei den Konsumenten auf breite Ablehnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der österreichischen Meinungsforschungsgesellschaft Humaninstitut. Das Humaninstitut hat eine Analyse der subjektiven Wirkung und der damit verbundenen Wahrnehmung der von der Europäischen Union verordneten Schockbilder auf Zigarettenpackungen erstellt. Auch der Privatsender Krone Hit berichtete über die Ergebnisse.

Die von den „Hardlinern“ der EU-Gesundheitspolitik geplante „Verzierung“ der Zigarettenpackungen mit Schockbildern im Ausmaß von 75 Prozent der Fläche konnte auf 65 Prozent reduziert werden. Dennoch sind Markenwerte und Gesamteindruck der Zigarettenpackungen massivst gestört. Und die gesundheitspolitische Wirkung wird laut Humaninstitut ebenfalls vollständig verfehlt.

Schockbilder verfehlen Nutzen für Gesundheitspolitik komplett

Die Schockbilder, die zukünftig die Zigarettenschachteln auch bei uns dominieren sollen, verfehlen ihren Nutzen für die Gesundheitspolitik jedenfalls komplett. Laut Umfrageergebnis des Humaninstituts beurteilen nicht weniger als 82 Prozent der Befragten diese Schockbilder als „negativ“, lediglich vier Prozent konnten einen positiven Eindruck gewinnen. Auch beim Effekt dieser Schockbilder fallen die Ergebnisse deutlich aus. So verneinen gleich 75 Prozent den „gewünschten Effekt“, nur zwölf Prozent können einen solchen nachvollziehen. Dies mündet darin, dass 68 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Konsumenten die Schockbilder generell ablehnen.

Dass die Schockbilder die Anzahl der Raucher reduzieren werden, verneinen gleich 77 Prozent, nur fünf Prozent bejahen einen solchen Erfolg. Auch der bisher bereits mit Warnhinweisen unterstützte Anti-Raucherkampagne versagen 63 Prozent der Befragten den Erfolg – dafür sehen in all diesen Aktivitäten 84 Prozent eine Bevormundung.

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