Schüler in Berlin kehren den öffentlichen Schulen den Rücken

Das öffentliche Schulwesen ist in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin in einer Sackgasse. Hoher Ausländeranteil, unmotiviertes Lehrpersonal, Gewalt und Ghettoisierung dominieren viele Berliner Schulstandorte, die öffentlich verwaltet werden. Als Reaktion darauf wandern immer mehr Berliner Schüler in den Privatschulsektor ab, da dort die Bedürfnisse von Schülern und Eltern nach bedarfsorientierter Bildungsvermittlung in einem geordneten sozialen und kulturellen Umfeld in weit höherem Maße befriedigt werden als in den vom Berliner Stadtsenat verwalteten öffentlichen Schulen.

Derzeit wird bereits jeder zehnte Schüler in Berlin in einer Privatschule unterrichtet. Nach den Grundschulen erfasst die „Flucht in die Privatschule“ nun auch den Sekundar- und Berufsschulsektor. Nun wächst jedoch der Widerstand der linken Bildungsideologen in Berlin. Vor allem Bildungssenatorin Sandra Scheers (SPD) und ihr Schulverwaltungsressort möchten die Privatschulen finanziell und organisatorisch aushungern, um so einen weiteren Ausbau zu verhindern.

30.000 Privatschüler drücken in Berlin bereits die Schulbank

Aktuell drücken bereits mehr als 30.000 Privatschüler in der deutschen Bundeshauptstadt die Schulbank. Innerhalb der letzten beiden Schuljahre betrug der Zuwachs an neuen Privatschülern mehr als 25 Prozent, Tendenz steigend. Durch eine fünfjährige Wartefrist für die Refundierung von Personalkosten möchte SPD-Senatorin Scheers gemeinsam mit ihren linken Bildungsexperten nun den Privatschulsektor stoppen. Scheers und ihre Mitstreiter hoffen, durch diese Maßnahme viele Neugründungen zu verhindern und damit das Angebot von zusätzlichen privaten Schulplätzen einzudämmen. Während Bildungssenatoren in der Vergangenheit alljährlich die Schirmherrschaft über den „Tag der freien Schulen“ in Berlin übernommen hatten, verweigerte sich Scheers heuer aus ideologischen Gründen. Nun ist ein Konflikt in der Koalition zwischen SPD und CDU in Sachen Bildungspolitik ausgebrochen, da die CDU weiterhin den Privatsektor unterstützen möchte.

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