Internationaler Währungsfonds möchte Zehn-Prozent-Vermögenssteuer

Drei Wochen nach der deutschen Bundestagswahl legt der Internationale Währungsfonds (IWF) nun offen, wie die internationale Schuldenkrise sanieren werden soll. Der IWF, geführt von der ehemaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde, legte Pläne vor, die die Einführung einer einmaligen Zehn-Prozent-Steuer auf alle Vermögen vorsehen, um den globalen Schuldenberg abzutragen. Dieser erhöhte sich in den letzten fünf Jahren in der Euro-Zone um mehr als 500 Milliarden Euro.

Diese „Zehn-Prozent-Vermögenssteuer“ soll von Bank- und Finanzguthaben abgezogen werden. Nutznießer sind die Banken, deren Forderungen befriedigt werden sollen. Am Ende soll das globale Schulden-System weitergeführt werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch eine massive Enteignung der Anleger. Damit dies funktioniert, sollen auch die zwischenstaatlichen Kapitalverkehrskontrollen verschärft werden.

IWF: Deutschland soll Spitzensteuersatz auf 70 Prozent anheben

Der Internationale Währungsfonds ist jene mächtige Instanz, die gemeinsam mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Weltbank in hohem Maße die Weltwirtschaftsordnung bestimmt. Dies führt dazu, dass sich Lagardes IWF auch zum „Vordenker“ in ganz spezifischen Wirtschafts- und Steuerfragen berufen fühlt. Im neuen „Fiscal Monitor“ etwa fordert der IWF gar einen Spitzensteuersatz für Deutschland von 70 Prozent. Damit würden die Deutschen neuerlich zum Zahlmeister Europas und der Welt degradiert.

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