Hollande scheitert an eigenen Steuerplänen

Der sozialistische Staatspräsident Francois Hollande ist mit seiner Steuerpolitik vollkommen gescheitert. Die Franzosen rebellieren eineinhalb Jahre nach der Wahl Hollandes zum Staatsoberhaupt immer stärker gegen seine Art, Politik zu machen. Mittlerweile hat sich eine breite Front in der Bevölkerung gebildet, die von Landwirten über Unternehmern bis hin zu Spitzensportlern reicht.

Nun muss Hollande eine geplante Öko-Steuer auf Fahrzeuge über 3,5 Tonnen stoppen. Diese sollte eigentlich eine Milliarde Euro einspielen und für die Finanzierung von Infrastrukturprojekten dienen. Rebellierende Unternehmer und Landwirte haben mit ihrem Widerstand das Projekt vorerst zu Fall gebracht.

12 Milliarden durch neue Steuern geplant

Obwohl die Ökosteuer nun nicht kommen soll, hofft Hollande dennoch auf Zusatzeinnahmen von mehr als 12 Milliarden Euro, die durch neue und höhere Abgaben hereingespielt werden sollen. Die Steuer- und Abgabenbelastung ist nun bereits auf 46 Prozent angestiegen, Tendenz steigend. Derzeit sind etwa eine „Reichensteuer“ von 75 Prozent für Spitzensportler und eine eigene Abgabe auf den Transfer von Internet-Daten geplant. Die französischen Fußball-Spitzenklubs wollen aus Protest gegen diese „Reichensteuer“ Ende November einen Spielerstreik organisieren.

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