Privatschul-Boom: Volksschüler müssen vor Geburt angemeldet werden

Immer mehr Wiener Eltern flüchten vor der staatlichen Gleichmacherei und geben ihre Kinder in eine Privatschule. Die Eltern wollen ihrem Nachwuchs optimale Bildung bieten, die nicht von der gesellschafts- und kulturpolitischen Problematik durch Ghettoschulen mit 90 Prozent Ausländeranteil, linken Bildungsexperimenten und Gewalt überfrachtet ist.

Jüngst veröffentlichte die Privat-Volksschule des Theresianums die Mitteilung, dass Anmeldungen erst wieder für das Schuljahr 2019/2020 entgegen genommen werden können. Eltern müssen bei dieser Bildungsanstalt somit bereits vor der Geburt des Kindes eine Anmeldung abgeben, um bei Schuleintritt in sechs Jahren überhaupt berücksichtigt werden zu können. Obwohl erst vor drei Jahren gegründet, kann sich diese noch junge Privat-Volksschule vor Anmeldungen kaum erwehren. Gut ausgelastet sind auch die in Wien-Wieden gelegenen Privatvolksschulen Karlsplatz und St. Thekla.

Dabei kommen die Eltern, die ihre Kinder in die Privatvolksschulen des 4. Bezirks schicken, keineswegs nur aus dem „bürgerlichen Bezirk“ Wieden, sondern aus dem gesamten Wiener Stadtgebiet und oft sogar aus den Wiener Umlandgemeinden.

5.200 Euro Schulgeld pro Kind können sich wenige Eltern leisten

Die Ausbildung von Volksschülern in der Privat-Volksschule hat allerdings auch ihren Preis. Dieser führt in eine bildungspolitische „Zweiklassen-Gesellschaft“, da die Kosten viele Schüler von dieser besseren Ausbildung von vornherein ausschließen. So müssen Eltern, die ihr Kind in die Theresianum-Volksschule schicken, aktuell 5200 Euro Schulgeld jährlich bezahlen. Im kommenden Jahr steigen diese sogar auf 5.450 Euro. Dazu kommen für Schulveranstaltungen, Ausflüge und Exkursionen noch zahlreiche finanzielle „Nebengeräusche“. Gleichzeitig finanzieren diese Eltern jedoch durch ihre Steuern und Abgaben auch das öffentliche Schulwesen. Nach 43 Jahren sozialistisch dominierter Bildungspolitik ist dies ein mehr als ernüchterndes Ergebnis.

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