Schwedens Notenbank informiert über Goldreserven

Was die FPÖ seit Jahren von der Nationalbank und der Regierung fordert, ist in Schweden umgesetzt worden. Die Zentralbank des skandinavischen Staates hat einen ausführlichen Bericht über die Menge und den Verbleib ihrer Goldreserven veröffentlicht. In letzter Zeit wurden immer mehr Stimmen laut, die über den Lagerort des Goldes Bescheid wissen wollten, um gerüstet zu sein, falls die Krise an den Finanzmärkten die schwedische Wirtschaft mitreißen sollte. Anlass zur Freude gibt der Bericht aber nicht.

Gold wird wie vermutet im Ausland gebunkert

Die schwedische Nationalbank besitzt insgesamt 125,7 Tonnen Gold, das entspricht ca. 10.000 Goldbarren  im Wert von 5,85 Milliarden Dollar. Nahezu die Hälfte des Goldes liegt in der Bank of England, ein Viertel bei der Bank of Canada, 13,2 Tonnen bei der FED in den USA und lediglich 15,1 Tonnen lagern in Schweden.

Einen ähnlichen Bericht gab es bereits aus Deutschland. Dabei stellte sich heraus, dass auch Deutschland mehr als die Hälfte seines Goldes im Ausland, vorrangig den USA, gebunkert hat. Als Konsequenz will nun die deutsche Bundesregierung so viel Gold zurückholen, dass zumindest mehr als 50 Prozent in Deutschland verwahrt werden.

In Österreich besteht anscheinend immer noch kein Bedarf an derlei Erhebungen. Man kann nur mutmaßen, dass – ähnlich wie in Deutschland – weit mehr als die Hälfte unserer Goldreserven im Ausmaß von 280 Tonnen im Ausland liegt und somit nicht unter der direkten Kontrolle der Regierung und des Volkes steht. 

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