Afrikanischer Asylant ersticht drei Menschen in norwegischem Bus

Eine schreckliche Bluttat hat sich in einem norwegischen Überlandbus ereignet. Ein süd-sudanesischer Asylant begann in einem Bus der Linie „Valdresekspresse“ auf der Strecke nach Oslo plötzlich, mit einem mitgeführten Messer auf den Busfahrer und zwei Reisende einzustechen. Bei der Tat, die sich zwischen den Orten Ardal und Tyin ereignete, kamen der Busfahrer, ein schwedischer Tourist und eine 19-jährige Frau ums Leben. Das Motiv des Asylanten dürfte die drohende Abschiebung in seine Heimat gewesen sein. Unklar ist, ob bzw. warum er von dieser unmittelbar bevorstehenden Aktion wusste.

Autofahrer glaubten an Panne

Autofahrer, die den am Straßenrand abgestellten Bus passierten, glaubten ursprünglich an eine Panne und nicht an ein Verbrechen. Deshalb wurde zunächst auch die örtliche Feuerwehr alarmiert, um den Bus wieder flott zu machen. Erst bei einer Annäherung erkannten Passanten und Feuerwehr, dass im Inneren eine Bluttat verübt worden war. Noch bevor die Polizei eintraf, konnte die Feuerwehrmänner den 31-jährigen Süd-Sudanesen überwältigen.

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