Leipziger SPD lässt kritischen Fernsehbeitrag entfernen

Dass es kritische Berichte über die Sozialdemokraten in heimischen Medien wie dem ORF gar nicht erst bis zur Veröffentlichung schaffen, ist man mittlerweile gewohnt. Nun ist ein vergleichbarer Skandal in Deutschland aufgeflogen. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat einen kritischen Beitrag über die Unterwanderung der Leipziger SPD durch mutmaßliche Islamisten nach wenigen Tagen wieder aus seiner Mediathek entfernt. Im Fokus der Kritik steht nun Karola Wille, die Intendantin des öffentlich-rechtlichen Regionalsenders für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie dürfte sich nach einem Brief des Leipziger SPD-Chefs Michael Globes dem Druck der Partei gebeugt haben, obwohl sie noch im August dieses Jahres das investigative Vorgehen ihrer Journalisten gegenüber der SPD als “einwandfrei” verteidigt hatte.

Jungsozialisten werden von Islamisten infiltriert

Inhalt des brisanten Beitrages war die zunehmende Infiltration der Leipziger Jung-Sozialisten durch eine Bewegung des radikal-muslimischen Predigers Fethullah Gülen. Gülen wurde in der Türkei aufgrund seiner radikalen Ansichten bereits mehrfach verhaftet. Den Westen hält er für dekadent, materialistisch und moralisch minderwertig, daher benötige er die Werte des Islams. Nun versucht Gülen, durch verstärkten Einfluss seiner Bewegung auf die Sozialisten Mitspracherecht bei politischen Entscheidungen zu bekommen. Der Prediger stellt sich in offiziellen Interviews gerne als moderater Moslem dar, seine Bewegung soll aber sektenähnliche Strukturen aufweisen. So gibt es in Deutschland bereits 20 streng-muslimische Privatschulen dieser Bewegung, in denen unter anderem die Einführung eines islamischen Staates in der Türkei propagiert wird. Weltweit soll die Bewegung Fethullah Gülens bereits acht bis zu zehn Millionen Anhänger haben. 

Auch in Österreich knüpft Gülens Imperium Kontakte in höchste politische Kreise. Die ihm zuzurechnende Zeitung ZAMAN vergibt alljährlich Preise. Unter den Geehrten war en beispielsweise Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl und die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank (ÖVP).

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