Rot-grüner Radfahrbeauftragter Blum präsentiert falsche Zahlen

Die Peinlichkeiten der rot-grünen Stadtregierung im Wiener Rathaus reißen nicht ab. Nun wurde der Radfahrbeauftragte Martin Blum dabei ertappt, wie er der Öffentlichkeit falsche Zahlen als repräsentatives Umfrageergebnis verkaufen wollte. Er gab bekannt, dass 255.000 Wiener Radfahrer ihr Gefährt auch in den Wintermonaten benutzen würden. Das war schwer übertrieben. Tatsächlich ergaben die erhobenen Zahlen der stadteigenen Mobilitätagentur nur 170.000 „Winter-Radfahrer“.

Nun versucht die rot-grünen Verkehrspolitik, dem Institut Gallup den Fehler in der Erhebung und Auswertung umzuhängen. Die Rathaus-Grünen unter Maria Vassilakou verteidigen ihren Radfahrbeauftragten jedenfalls ohne Wenn und Aber.

FPÖ will Kontrollamt gegen Blum & Co. einsetzten

Während der Grüne Gemeinderat Christoph Chorherr dem Radfahrbeauftragten Blum „hervorrangende Arbeit“ attestierte und die Kritik an dessen Amtsführung wegwischte, will die FPÖ das Kontrollamt gegen Blum und Co. einsetzten. Wiens FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik möchte so die 8,9 Millionen Euro schwere Summe an Förderungen für die Mobilitätsagentur und deren Projekte unter die Lupe nehmen:

Die Wiener FPÖ wird eine Kontrollamtsprüfung der Mobilitätsagentur beantragen. Um fast 9 Mio. Euro nicht nur keinen einzigen Meter Radweg zu bauen und dann noch Unwahrheiten in die Welt zu setzen, kommt für mich gleich nach dem Häuser anzünden.

Falsche Zahlen zum Radfahrverhalten sind wohl auch die Basis dafür, dass Radwege in Wien im letzten Winter immer wieder vor Gehsteigen vom Schnee geräumt wurden. Mahdalik fordert im aktuellen FPÖ-TV-Magazin ein Abgehen von dieser fußgänger-feindlichen Praxis, denn im Gegensatz zu den Radlern sei bei den Fußgängern klar: Wer im Sommer geht, der geht auch im Winter.

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