Wiener Radfahrbeauftragter Blum kommt unter die Räder

Immer stärker „unter die Räder“ kommt der Wiener Radfahrbeauftragte Martin Blum mit seinem Zahlenwerk zur Zweirad-Nutzung. Ursprünglich hatten Blum und seine Mobilitätsagentur von 255.000 Radfahrern gesprochen, die auch im Winter in Wien den Drahtesel benützen würden. Dann zog er sich auf eine „Hochrechnung“ zurück, die realen Zahlen seien bei 170.000 gelegen. Schuld für den Fehler hätte nach Blums Auskunft das Meinungsforschungsinstitut Gallup getragen.

Gallup will aber weder vom Zahlenwerk Blums noch von einer (Mit-)Schuld an den „Hochrechnungen“ etwas wissen. Die Meinungsforscher verweisen darauf, dass die Zahlen „ausschließlich“ aus der Mobilitätsagentur kämen. Blum steht nun mit seinen Radfahrerzahlen ziemlich alleine da.

Blum radelt argumentativ zurück

Blum „radelt“ auf der Grundlage dieser neuen Entwicklung in seiner Argumentation deutlich zurück. Laut Blums Mobilitätsagentur seien nicht die „realen Radfahrer“ gemeint, sondern jene, die es sich überhaupt theoretisch vorstellen könnten, im Winter das Fahrrad zu benutzen. Auch von einem Versehen der Mobilitätsagentur ist nun kleinlaut die Rede.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link