Armutseinwanderung: Immer mehr Roma kommen

Über ganz Europa ziehen sich derzeit die Einwanderströme aus dem äußersten Osten der EU. Es sind vor allem Angehörige der Roma-Volksgruppe, die sich aus Rumänien und Bulgarien gen Westen aufmachen, um der bitteren Armut zu entkommen. Die Hoffnung auf Sozialleistungen treiben viele nach Deutschland und vermehrt auch nach Österreich. Oftmals schaffen sie hierzulande jedoch Verhältnisse, die jenen in ihrer Heimat ähneln. Im deutschen Duisburg etwa bewohnten sie in Hundertschaften ein Hochhaus, die Anrainer verzweifeln wegen des Mülls, Gestanks und auch der Kriminalität, die von diesem Haus ausgehen.

100 Menschen in einem illegalen Zubau

In Österreich machte das Magazin NEWS jüngst ein Massenquartier im 6. Wiener Gemeindebezirk bekannt. In einem illegal errichteten Zubau hausen rund hundert Menschen auf kaum mehr Quadratmetern. Es türmt sich der Müll, ein Bewohner vermutet auch einen Umschlagplatz für Diebesgut, den regelmäßig kommen Kleintransporter aus Bulgarien und holen Gegenstände ab, etwa Möbel oder Fahrräder. Auch als Stützpunkt für organisierte Bettlerbanden dürfte das Haus in der Mollardgasse dienen.

Das FPÖ-TV-Magazin hat sich in der Mollardgasse umgesehen und über die vielerorts auftretenden Probleme mit dem Obmann des Kulturvereins der österreichischen Roma, Rudolf Sarközi, gesprochen. Er äußert Verständnis für die Menschen, die sich aus völlig verarmten Gegenden in der Hoffnung auf ein besseres Leben auf die Reise begeben, fordert zugleich jedoch bessere Unterstützung in den Heimatländern. Gerade im Falle von Rumänien und Bulgarien entsteht jedoch der Eindruck, dass die Regierungen gar nicht unglücklich darüber sind, dass die Roma ihre Länder verlassen, während die EU-Hilfsgelder für die Roma versickern. “Man müsste schon in den Ursprungsländern darauf achten, dass die Europäische Union mit ihren Fördergeldern vorsichtiger umgeht und das Geld dort ankommt, wo es hingehen sollte, damit die Menschen auch in ihrer Heimat bleiben”, so Sarközi.

Die FPÖ befürchtet, dass sich der Zustrom ab 1. Jänner durch die Osterweiterung des Arbeitsmarktes gegenüber Rumänien und Bulgarien noch verstärken wird. Generalsekretär Harald Vilimsky spricht von einem “ungeheuren Migrationsdruck” aus Ländern mit deutlich niedrigeren Sozialstandards. Vilimsky klare Botschaft: “So kann das nicht mehr weitergehen. Hier ist auch das Prinzip der Personenfreizügigkeit innerhalb der Europäischen Union massiv zu überdenken.”

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