Attentäter aus Paris ist nordafrikanischer Linksextremist

Jener Attentäter, der die französische Hauptstadt Paristagelang in Atem hielt, ist gefasst worden. Nach einer Großfahndung teilte die Staatsanwaltschaft mit, ein DNA-Test habe einen festgenommenen Verdächtigen überführt. Der Täter Abdelhakim Dekhar hat bei seinem Amoklauf am Montag im Gebäude der Zeitung Libération einen Foto-Assistenten lebensgefährlich verletzt und im Geschäftsviertel La Défense einen Autofahrer als Geisel genommen. Dekhar konnte schließlich am Mittwochabend nach einem Augenzeugenbericht in einem Parkhaus aufgespürt werden. Er dürfte mit einer Überdosis an Medikamenten versucht haben, sich das Leben zu nehmen.

Täter ist Nordafrikaner aus linksextremen Milieu

Der Täter, ein gebürtiger Nordafrikaner, war bereits im Jahr 1994 in einen berüchtigten Kriminalfall verwickelt. Im Fall “Florence Rey” stürmten die Studentin und ihr Freund Audry Maupin eine Polizeiwache, um an Waffen für einen Banküberfall zu gelangen. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd wurden drei Polizisten, ein Taxifahrer und Maupin getötet. Dekhar wurde vier Jahre nach der Tat verurteilt, weil er als Anhänger der gewalttätigen linksextremen Szene dem Pärchen ein Gewehr besorgt hat. Unmittelbar nach der Verurteilung kam er aber im Alter von 33 Jahren wieder frei, da er die Strafe in der Untersuchungshaft bereits abgesessen hatte.

Das Motiv hinter Dekhars Amoklauf ist noch unklar, dürfte aber mit seiner linksextremen Gesinnung oder dem muslimischen Hintergrund in Verbindung stehen. Die sofort verbreitete Mutmaßung, es stehe ein Rechtsextremist hinter dem Anschlag, da die Zeitung Libération als links gilt, bewahrheitete sich wieder einmal nicht.

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