ProSieben-Sat1-Gruppe will türkischen TV-Sender starten

Die deutsche TV-Sender Gruppe ProSiebenSat1 plant einen eigenen türkischsprachigen Fernsehsender in Deutschland. Grund dafür ist Profitdenken. Da die deutschsprachige Zuschauerzahl begrenzt ist, versucht man laut Geschäftsführerin Katja Hofem, die „enormen Chancen des nichtdeutschsprachigen Marktes“ gewinnbringend zu nutzen. Es eröffnet sich für die Sendergruppe eine völlig neue Zielgruppe, die der Migranten. „Nehmen Sie nur die türkischstämmige Bevölkerung. Die türkische Filmindustrie ist extrem stark. Es gibt also genügend Material, das wir senden könnten“, so die Geschäftsführerin weiter.

Türken lehnen Fernsehen ihrer neuen Heimat ab

Ein Auslöser für den Plan dürfte einen Studie unter Migranten in Deutschland sein. Mittlerweile leben in Deutschland bereits 16 Millionen. Die größte Gruppe bilden dabei Türken. Diese sehen im Vergleich zu den Deutschen doppelt so viel fern, davon aber 80 Prozent auf türkischen Sendern, die sie über Satellit empfangen. Dass der Sender mit diesen Plänen massiv gegen eine Integration der Türken in Deutschland arbeitet, wurde in Medien oder Politik bisher nicht thematisiert. Auch die Ablehnung deutscher Fernsehsendungen, die ja durchwegs auch die europäische Kultur vermitteln und transportieren, sollte zu denken geben.

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