Schottische Regionalregierung stellt Weichen für Unabhängigkeit

Die schottische Regionalregierung treibt ihre Bestrebungen für die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien weiter voran. Als Vorbereitung für die am 18. September 2014 stattfindende Volksabstimmung über die Unabhängigkeit hat Regionalregierungschef Alex Salmond von der Schottish National Party (SNP) ein Weißbuch unter dem Titel „Scotlands Future“ herausgebracht. Auf 670 Seiten werden ökonomische, soziale und demokratiepolitische Argumente für die Unabhängigkeit der Schotten vorgestellt. „Scotlands Future“ steht unter den beiden Leitmotiven Fariness und Wachstum.

Angestrebt wird ein neuer selbstbewusster Weg der schottischen Nation, deren politische, ökonomische, soziale und kulturelle Zukunft künftig ausschließlich von Glasgow aus bestimmt werden soll.

Schottland soll in eine bessere Zukunft gebracht werden

Salmond gibt sich selbstbewusst. Er möchte gemeinsam mit seinen regionalistischen Parteifreunden Schottland in eine bessere Zukunft führen. Die wirtschaftliche Basis sollen die Einnahmen aus den riesigen Ölvorkommen vor der schottischen Küste sein. Diese sollen zukünftig zu 90 Prozent für die Mehrung des schottischen Wohlstands zur Verfügung stehen. Das Steuersystem und der Wohlfahrtsstaat sollen nach den Vorstellungen Salmonds ebenfalls neu ausgerichtet werden. Gleichzeitig sollen nationale Streitkräfte aufgebaut werden und rund 90 Botschaften in jenen Ländern der Welt eingerichtet werden, mit denen Schottland intensive ökonomische und kulturelle Beziehungen wünscht.

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