Video zeigt, wie Islamisten um deutsche Kämpfer werben | Unzensuriert.at

Video zeigt, wie Islamisten um deutsche Kämpfer werben

4. Dezember 2013 - 0:00

In Deutschland sorgt derzeit eine Videobotschaft aus dem syrischen Bürgerkrieg für Aufregung. Darauf zu sehen ist ein deutscher Islamist, der unverblümt seine Landsleute dazu aufruft, in den „heiligen Krieg“ nach Syrien zu ziehen und einen Märtyrertod im Kampf gegen die Assad-Regierung zu sterben. Der Mann im Video nennt sich „Abu Osama“ - in Anlehnung an sein Vorbild Osama Bin Laden - und ist laut eigenen Angaben vor vier Jahren in Deutschland zum Islam konvertiert. In dem Video, das von dem Al-Kaida-Ableger „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ veröffentlicht wurde, sieht man ihn mit einer Kalaschnikow vor zerbombten Häusern sitzen. Der Mann dürfte kaum älter als 30 Jahre sein.

Pflicht jedes deutschen Muslims ist der Dschihad

„Ich bin nach Syrien ausgewandert, um das Wort meines Schöpfers das höchste zu machen [… ] Ich habe mich der Karawane des Dschihads angeschlossen“; „Bruder und Schwester, macht die Auswanderung in den Dschihad. Der Dschihad ist Pflicht. Beteilige dich am Dschihad“ - Dies sind nur einige erschreckende Textstellen aus dem Video des deutschen Konvertiten. Der deutsche Verfassungsschutz prüft eingehend das Videomaterial. Man wolle nun die „Authentizität des Videos und die Identität des Islamisten“ überprüfen. Das massive Problem mit deutschen, aber auch österreichischen Muslimen, die in den Krieg nach Syrien ziehen, ist bereits länger bekannt. Dazu sind viele von ihnen noch minderjährig. Die Radikalisierung spitzt sich im Bürgerkriegsland Syrien zu, da viele Islamisten unbedingt in die Al-Kaida aufgenommen werden wollen und darum besonders brutal agieren. Die Heimkehrer sind fertig ausgebildete Terroristen, die nur darauf warten, den „Ungläubigen“ in ihren Gastländern Schaden zufügen zu können. In Österreich wird dieses enorme Sicherheitsproblem kaum thematisiert. Die islamistischen Kämpfer verlieren nicht einmal ihre Staatsbürgerschaft.

Von der Schule in den „heiligen Krieg“

Mittlerweile wurde auch bekannt, dass der ehemalige Fußballprofi Burak Karan - er spielte für die U-17-Nationalmannschaft Deutschlands - im syrischen Bürgerkrieg gestorben ist. Er hatte sich bereits in Deutschland radikalen Islamisten angeschlossen. Nun wird er in einem Internetvideo als Märtyrer gefeiert. Der Tod ist also keine Abschreckung für die fanatischen Muslime in Europa. Ein deutscher Staatsschützer warnte erst kürzlich: „Bei manchen geht es quasi vom Schulhof direkt in den Dschihad“.

Gerade in den vergangenen Wochen dürften zahlreiche Islamisten aus ganz Europa nach Syrien gereist sein. Angesichts des Vorrückens der Assad-Truppen ist das nicht verwunderlich. Die massenhafte Anreise ist nur dadurch möglich, dass die Türkei den Islamisten unter die Arme greift, wenn es darum geht, über die Grenze nach Syrien zu gelangen. Auch wurde bekannt, dass die Türkei die syrischen Islamisten mit Waffen unterstützen dürfte - dies als Staat, den manche gerne in der EU sehen würden.

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