Busfahrer fordern: Vassilakou soll einen Tag mit 13A fahren

Der Umbau der Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone wird immer mehr zur Farce. Kürzlich wurde bekannt, dass die Steuerzahler 25 Millionen Euro aufbringen müssen, um dieses holprige und unausgegorene Projekt der Grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zu finanzieren. Derweilen gehen die Proteste der Anrainer weiter. Und die Busfahrer der Linie 13A fordern Vassilakou auf, sich einen Tag hinter das Lenkrad eines Busses zu setzen.

Dann nämlich würde sie vielleicht verstehen, wie gefährlich das Busfahren auf der Strecke wirklich ist. Im Kurier klagt ein Chauffeur, dass er von Fahrgästen täglich gefragt werde: “Wie fahrt s denn heute?” Keiner kennt sich aufgrund der dauernden Änderungen mehr aus. Dazu kommt, dass Demonstranten mit Plakaten vor den Bussen herumlaufen, um gegen die neue Linienführung durch ihre Gasse zu protestieren. Die Polizei scheint machtlos. Die Fahrgäste haben den Schwarzen Peter, müssen oft aussteigen und eine andere Transportmöglichkeit suchen – trotz Jahreskarte der Wiener Linien.

Wie ein Schlag ins Gesicht

Diese Situation entstand, weil der Bus seit einiger Zeit nicht mehr durch die Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße fährt. Dass dies überhaupt erlaubt wurde, verstehen die Buslenker bis heute nicht. “Als wir vor Monaten von diesem Plan erfuhren, war das wie ein Schlag ins Gesicht. Die Verantwortlichen wissen nicht, was bei einer Vollbremsung passiert – auch wenn der Bus nur im Schritttempo unterwegs ist. Frau Vassilakou sollte nur einen Tag als Buschauffeurin unterwegs sein, um zu sehen, was sich da abspielt”, so ein Lenker, der dafür plädiert den Bus wieder durch die Neubaugasse zu führen, zum Kurier.

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