FDP geht weinerlich und wehleidig in die Zukunft

Weinerlich und wehleidig gaben sich die Freien Demokraten (FDP) bei ihrem „Wiederauferstehungsparteitag“ in Berlin nach dem Rauswurf aus dem deutschen Bundestag durch die deutschen Wähler am 22. September 2013. Christian Lindner, der Nachfolger des glücklosen bisherigen Parteiobmanns Philipp Rösler, nutzte die Zäsur der Abwahl aus dem deutschen Bundesparlament nicht zu einer programmatischen Wende. Vielmehr beschwor der die bisherige Programmatik pro Euro und EU ohne Wenn und Aber und beschimpfte die aktuell in allen Umfragen vor der FDP liegende Alternative für Deutschland (AfD) als „Bauernfängertruppe“.

Dies gefiel lediglich 79 Prozent der Parteitagsdelegierten, mehrere völlig unbekannte Kandidaten konnten die restlichen Prozentpunkte auf sich vereinigen. Lindners Vorgänger Rösler hatte vor zwei Jahren immerhin 84 Prozent erreichen können.

25 Prozent für den Euro- und EU-Kritiker Frank Schäffler als Vize

Dass es in der FDP brodelt, zeigte die Wahl von Linderns Vizeparteiobleuten. Im Vorfeld hatte Lindner auch am Euro- und EU-Kritiker Frank Schäffler und dessen Mitstreitern Kritik geübt, dies nützte allerdings dem Gescholtenen, der bei den Stellvertreterwahlen immerhin mehr als 25 Prozent der Delegiertenstimmen erhielt und damit einen Achtungserfolg landete.

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