Nordkoreas Diktator ließ Onkel hinrichten

Eine neuerliche blutige Säuberungswelle in seiner engsten Umgebung hat nun der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un gestartet. Prominentestes Opfer ist sein eigener Onkel Jang Song-thaek, der gemeinsam mit sechs weiteren ranghohen Funktionären in Pjöngjang hingerichtet worden sein soll. Vor einigen Wochen hatte der KP-Diktator erst seine eigene Ex-Geliebte und andere „Staatsfeinde und Verbrecher“ hinrichten lassen. Als Begründung der Todesstrafe für den eigenen Onkel ließ Kim Jong-un eine lange Reihe angeblicher Verfehlungen veröffentlichen.

Unter anderem soll „Onkel Jang“ gemeinsam mit seinen Getreuen Drogenkonsum, Günstlingswirtschaft und Verschwendung begangen sowie die Befehle des Diktators und obersten Befehlshabers der nordkoreanischen Volksarmee ignoriert haben.

Jang galt als Mentor von Kim Jong-un gegolten

Jang war ursprünglich der Mentor von Kim Jong-un. Er war etwa bis zu seiner Hinrichtung der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsausschusses und galt nach dem Tod von Kim Jong-il als der starker Mann in Pjöngjang. Mit Jangs Hinrichtung hat Kim offensichtlich die grausame Beseitigung jener Kader, die ihm sein Vater hinterlassen hat, abgeschlossen.

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