Schweizer Bischof verurteilt Genderismus

Der Bischof von Chur/Schweiz, Vitus Huonder, hat den Vertretern der Gender-Ideologie gehörig die Leviten gelesen. In einem Hirtenbrief zum Tag der Menschenrechte am 9. Dezember 2013 nimmt er den „Genderismus“ aufs Korn. Unter dem Titel „Gender – Die tiefe Unwahrheit der Theorie“ geißelt der angesehene und beliebte Churer Bischof die Irrungen und Wirrungen dieser linken gesellschaftspolitischen Idee.

Huonder leitet die Menschenrechte von der Menschenwürde ab und damit der Schöpfungsordnung ab. Für Huonder sind Schöpfungsordnung und Genderismus schlicht unvereinbar. Weil Staat und Politik Ehe und Familie durch den „Genderismus“ immer wieder zu destabilisieren versuchen, wollte Huonder in seinem aktuellen Hirtenbrief Stellung dazu beziehen.

Genderismus nimmt Menschen moralische Orientierung zur Elternschaft

Klare Worte findet der Bischof gegen die „(Homo)-Sexualisierung“ von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen sowie den Missbrauch des Instituts der Ehe, die die linke Gesellschaftspolitik nun für Schwule und Lesben okkupieren möchte. Damit nimmt man den Menschen aus der Sicht des Churer Bischofs jede moralische Orientierung zur Elternschaft. Hier einige Auszüge aus seinem Hirtenbrief:

Das Ziel des Genderismus ist, dass jede „sexuelle Identität“ als gleichwertig akzeptiert wird. In diesem Sinn geschieht die konkrete gesellschaftliche Durchsetzung dieser Ideologie unter anderem durch das vermeintliche Recht gleichgeschlechtlicher Paare, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, oder durch die (Homo-)Sexualisierung der Kinder in Kindergarten und Schule. [.]

Die Ehe beruht auf der gegenseitigen Ergänzung von Mann und Frau. Ehe und Familie sind die Grundeinheit der Gesellschaft (vgl. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948). Sie sind die Bedingung für den Erhalt der Gesellschaft und ihre kulturelle Entfaltung. Sie setzen die verbindliche und dauerhafte Einheit von Mann und Frau voraus. Der Genderismus betrachtet jede sexuelle Praxis (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell) als gleichwertig mit der Heterosexualität. Alle Lebensformen sollen zur „Ehe“ und damit zu künstlichen Reproduktionsmethoden und zur Kinderadoption berechtigen. Dem Menschen wird auf diese Weise die moralische Orientierung für den rechten Gebrauch seiner Freiheit genommen, der ihn zur Elternschaft befähigt, zur Aufgabe einer Mutter oder eines Vaters.

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