Abtreibungs-Antrag fällt im Europa-Parlament knapp durch

Nur eine knappe Mehrheit verhinderte im EU-Parlament einen neuen Anschlag der Gender-Ideologen auf die Menschenwürde und das Recht auf Leben. Die Abgeordneten sprachen sich gegen die Behandlung des „Estrela-Berichts“ aus, der die europaweite „Legalisierung der Abtreibung“ sowie einen flächendeckenden Sexualkundeunterricht für Grundschüler forderte

Empörung bei Grünen, Zufriedenheit bei FPÖ

Der Bericht an die EU-Kommission sah außerdem vor, sich stärker für „ethnische Minderheiten“, „Transgender-Frauen“, Schwule, Bisexuelle, Lesben, Prostituierte sowie „inhaftierte Personen“ zu engagieren. Zum Missfallen insbesondere der Grünen stimmten jedoch 334 Abgeordnete für einen Gegenantrag, wonach das Europäische Parlament für derlei Fragen nicht zuständig sei. Die Vizepräsidentin der Grünen im Europaparlament, die Österreicherin Ulrike Lunacek, empörte sich: „Mit dem Votum beugt sich das Europaparlament dem Druck ultrakonservativer und reaktionärer Politiker und Nichtregierungsorganisationen.“ Zufrieden waren hingegen die freiheitlichen Abgeordneten. Delegationsleiter Andreas Mölzer hatte den Kern des Antrags bereits vor der Abstimmung so charakterisiert: „Dieser Estrela-Bericht ist gegen Europa gerichtet. Denn die Menschen müssen wieder mehr Mut zu eigenen Kindern haben, wenn die europäischen Völker eine Zukunft haben sollen. Nicht die Tötung von Kindern im Mutterleib ist zu fördern, sondern die europäischen Familien.“

Der Bericht war bereits im Oktober im Plenum zurückgewiesen worden und stößt auch in der Bevölkerung auf breite Ablehnung. Rund 80.000 Beschwerdenachrichten gingen alleine bei Verfasserin des Berichts, der portugiesischen sozialistischen Abgeordneten Edite Estrela, ein.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link