Grüne bezeichnet Kameradschaftsbund als “Altnazi-Verein”

Der Kameradschaftsbund Gablitz (NÖ) suchte bei der Stadtgemeinde um eine Subvention in bescheidener Höhe von 300 Euro an. Dass er damit einen Eklat auslöste, verwundert nun alle. Denn die Grüne Gemeinderätin Friedrike Weiss verlor ob dieses Ansinnens völlig die Fassung und bezeichnete den Österreichischen Kameradschaftsbund (ÖKB) kurzerhand als “Altnazi-Verein”.

Weiss begründete ihre Ablehnung zu dem Antrag des ÖKB unter anderem damit, dass es sich um einen Alt-Nazi-Verein handle, für den es keine Subvention geben solle. Auch gegenüber noe.ORF.at hält sie ihre Aussage aufrecht, der Kameradschaftsbund sei im rechtsextremen Bereich angesiedelt, sagte Weiss. Grünen-Landesgeschäftsführer Hikmet Arslan sprach zwar von einer “überzogenen Formulierung”, distanzierte sich aber nicht von der Aussage der Gablitzer Gemeinderätin.

Dumm und entbehrlich

Scharfe Kritik kommt vom Gablitzer Bürgermeister Michael Cech (ÖVP), der die Aussage der Grünen Gemeinderätin als eine “Verallgemeinerung, die dumm und entbehrlich” sei, bezeichnete. Franz Teszar, der Präsident des Landesverbandes des Kameradschaftsbundes, wies die Aussage auf das Schärfste zurück. “Die Distanzierung vom NS-Gedankengut sei sogar in den Statuten verankert, sagte er dem ORF.

Tatsächlich ist der Österreichische Kameradschaftsbund mit mehr als 250.000 Mitgliedern in neun Landesverbänden autonom organisiert. Er bezweckt laut Statuten die Förderung des Heimatbewusstseins und der umfassenden Landesverteidigung sowie die Pflege der Kameradschaft und des soldatischen Brauchtums. Typisch Grüne: Wer seine Liebe zur Heimat zeigt, ist gleich als Nazi verschrien.

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