2,8 Prozent Gehaltserhöhung für Österreichs Häftlinge

Pensionisten und Arbeiter können von solch paradiesischen Verhältnissen in Österreich nur träumen: Die Häftlinge in den österreichischen Gefängnissen bekommen bis zu 2,8 Prozent mehr Gage ab 2014. Ein unsinniger Paragraph im österreichischen Strafvollzugsgesetz ist die Grundlage dieser überdurchschnittlichen Erhöhung. Dies umzusetzen war die letzte Amtshandlung der scheidenden Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP).

Für leichte Hilfsarbeiten liegt der Stundenlohn zukünftig bei 5,49 Euro (+2,8%), bei schweren Hilfsarbeiten bei 6,18 Euro (+2,6%), bei handwerklichen Arbeiten bei 6,87 Euro (+2,6%), bei Facharbeiten bei 7,54 Prozent (+2,7%) und bei einem Vorarbeiter hinter Gittern bei 8,23 Euro (+2,6%).

Superzinsen für mehr als 5 Millionen Sparguthaben

Aber nicht nur beim „Gehalt“ sind die österreichischen Häfenbrüder top! Auch bei den Sparzinsen liegen die Häftlinge in den österreichischen Gefängnissen mit 2,69 Prozent weit über dem Marktzinssatz von 0,125 Prozent für die normalen Sparer. Gefägnisinsassen sitzen derzeit auf einem Sparguthaben von mehr als fünf Millionen Euro. Die FPÖ kämpft gegen die Privilegien im österreichischen Strafvollzug, HC Strache findet gegenüber der Kronen Zeitung klare Worte: „Nach Luxushäfen und Superzinsen für Sparguthaben von Häftlingen bekommen Verbrecher für Arbeitstätigkeiten nun über 2,8 Prozent Gehaltserhöhung. Und das, während Pensionisten mit lediglich 1,6 Prozent regelrecht abgespeist werden!“

Trotz dieser Superkonditionen nutzen viele Gefängnisinsassen ihren Alltag auch für illegale Nebenbeschäftigungen, so wurde etwa in Krems-Stein vor kurzem eine „Geheimbrauerei“ durch die Justizwache ausgehoben.

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