Neue Steuer bedeutet Tod für tausende Pferde

23. Dezember 2013 - 9:00

Ab 1. Jänner müssen auch Landwirte für die Haltung von Pferden 20 Prozent Umsatzsteuer bezahlen. Dies trifft weniger begüterte Pferdesportfreunde ebenso wie in der Folge Betriebe vom Sportartikelhändler bis zum Hufschmied. Und es gehen Arbeitsplätze verloren, denn fünf Pferde schaffen in Österreich einen Job. Wo die Pferde hinkommen, die diese Jobs künftig nicht mehr schaffen, sagt ein betroffener Landwirt klar und deutlich im Interview mit FPÖ-TV. Viele Besitzer würden sich das dann nicht mehr leisten können und daher „werden sie das Pferd einschläfern lassen“. Berechnungen gehen von bis zu 19.500 betroffenen Tieren aus. Das aktuelle FPÖ-TV-Magazin berichtet ausführlich über das Thema.

Petition gegen neue Pferdesteuer

Eine Internet-Petition gegen die Einführung der Umsatzsteuer auf Pensionspferdehaltung hat bereits mehr als 13.000 Unterstützer gefunden. In der Pflicht sind die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP. Die FPÖ kämpft ebenfalls gegen den drohenden Schaden für Bauern, Reiter und viele andere. Die Abgeordneten Peter Wurm, Harald Jannach und Hubert Fuchs haben im Nationalrat beantragt, die drohenden negativen Effekte der Steuer durch Maßnahmen abzufedern. Dass die Steuer kommt, ist einer EU-Verordnung geschuldet, bei deren Umsetzung Österreich bereits säumig ist. Mit einer Vorsteuerpauschale ließen sich die Folgen minimieren.

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