Grazer Autor Siegmund übt sich in Europa-Denunziation

Immer neue Ausdrucksformen suchen und finden Gutmenschen, um auf Europa und die Bewahrung seiner Identität einzuprügeln. Nun hat sich ein gewisser Wolfgang Maria Siegmund aufgemacht, um es den Europäern wieder einmal richtig reinzusagen. Mit seinem Pamphlet „Schäm dich, Europa“ macht sich der laut Eigendefinition „Philosoph und Schriftsteller“ daran, die Europäer zu denunzieren. Grund dafür ist die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Siegmund kritisiert diese als „Abschottungspolitik“, er diagnostiziert Gleichgültigkeit gegenüber Migranten und Flüchtlingen, die für ihn durch die Bank die Patina der Deklassierten tragen.

Der Grazer Autor ortet den Kolonialismus als Ursache des heutigen Elends und sieht daher die Europäer kollektiv als „Kolonialmächte“ in der Pflicht, die Grenzen und Geldbörsen bis zum Anschlag aufzumachen, um vergangene Schuld zu begleichen. Dass Österreich oder die Schweiz, aber auch Deutschland hier bei jeglicher Aufnahme von Asylanten und Zuwanderern im Umkehrschluss keinerlei bis kaum Handlungsbedarf hätten, übersieht der „Philosoph“ geflissentlich.

Europa-Denunziant ist Liebkind des linken Staatsrundfunks

Sieht man sich die Biographie und „Karriere“ des Siegmunds an, wundert das jüngste Werk nicht. Siegmund ist Mitglied der linken „Grazer Autorenversammlung“ und bekam vom Staatsrundfunk ORF Aufträge für nicht weniger als acht Hörspiele, unter anderem „Pegasus wünscht sich einen Borsalino“, „Erde, geknickter Strauch“ oder „Das pralle Herz der Aeronauten“. Damit nicht genug, macht der rot-grüne ORF nun auch eifrig Werbung für Siegmunds aktuelles Pamphlet „Schäm dich, Europa“.

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