Französischer Arbeitsmarkt weiterhin auf rasanter Talfahrt

Weiterhin auf rasanter Talfahrt befindet sich der französische Arbeitsmarkt. Die von Staatspräsident Francois Hollande uns seiner sozialistischen Regierung gesetzten wirtschaftspolitischen Maßnahmen greifen nicht. Aktuell sind bereits 3,2 Millionen Franzosen ohne Beschäftigung. Zuletzt war die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen, eine Trendumkehr scheint frühestens Mitte des Jahres 2014 in Sicht.

Gleichzeitig wächst in allen Bevölkerungsschichten die Unzufriedenheit mit Hollandes sozialistischem Regime. Der Präsident bricht alle Spitzenwerte der Unzufriedenheit, die je bei einem französischen Staatsoberhaupt erhoben worden sind.

Sogar Mitterand war 1991 beliebter als Hollande heute

Das Ifop-Institut misst seit dem Jahr 1958 die Popularität der französischen Staatsoberhäupter. Hollande hat dabei alle bisherigen Werte nach unten durchschlagen. Sogar sein politischer Ziehvater Francois Mitterrand erreichte am Tiefpunkt seiner Popularität im Jahr 1991 immer noch 22 Prozent an Zustimmung, Hollande muss sich aktuell mit bescheidenen 20 Prozent zufrieden geben.

Hollandes christdemokratischer Vorgänger Nicolas Sarkozy brachte es am Tiefpunkt der öffentlichen Zustimmung im Herbst 2011 immerhin noch auf 28 Prozent. Die Hauptkritikpunkte an Hollandes Amtsführung sind vor allem Zögerlichkeit, Unentschlossenheit sowie eine absolute Abgehobenheit gegenüber dem französischen Volk. Dabei reicht die Unzufriedenheit von den Industriearbeitern über die Beamten bis hin zu den Bauern.

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