FPÖ initiiert freiwilligen Sozialversicherungsschutz für Zimmervermieter

In Österreich sind die Privatzimmervermieter ein zentrales Standbein neben den gewerblichen Hoteliers und Gasthöfen. Insgesamt sind im Verband der österreichischen Privatzimmervermieter rund 40.000 private Unterkunftsanbieter organisiert, allein in Tirol gibt es 17.000 registrierte Privatzimmervermieter. Die Privatzimmervermietung wird zumeist als Neben- oder Zuerwerb, sehr oft von Hausfrauen oder Bäuerinnen angeboten. Eine sozialversicherungsrechtliche Absicherung für diesen Neben- oder Zuerwerb fehlt, In Südtirol besteht ein solcher Schutz auf freiwilliger Basis seit Jahren.

Nun hat die FPÖ eine Initiative zur Einführung eines freiwilligen Sozialversicherungsschutzes für Privatzimmervermieter im österreichischen Nationalrat gestartet. Der Nationalratsabgeordnete Gerald Hauser hat als Mitglied des Tourismusausschusses einen Antrag auf “Schaffung einer freiwilligen Versicherungsmöglichkeit der Privatzimmervermieter als nebenberuflich selbständig Erwerbstätige in der Gewerblichen Sozialversicherung” eingebracht.

Optionaler Unfall- und Pensionsversicherungsschutz ist das Ziel

Viele Zu- und Nebenerwerbsprivatzimmervermieter sind ohnehin bei ihren Ehepartnern bzw. im Rahmen ihrer ASVG-Versicherung als Arbeiter oder Angestellte krankenversichert. Daneben ist jedoch ein optionaler Unfall- und Pensionsversicherungsschutz für die mehr als 40.000 Privatzimmervermieter von Interesse.  Hauser fordert nun in seinem Antrag die österreichische Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen, um diesen freiwilligen Sozialversicherungsschutz einzurichten.

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