Cameron hat Angst vor schottischer Unabhängigkeit

Große Angst vor dem im September 2014 stattfindenden Referendum Schottlands über die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich hat der britische Premier David Cameron. Zum Jahreswechsel appellierte er deshalb an die Schotten, bei der Volksabstimmung im kommenden Herbst mit Nein zu stimmen und damit den Verbleib bei Großbritannien zu bestätigen. Cameron betonte, dass es bei dieser Volksabstimmung nicht nur um eine Entscheidung über „die nächsten paar Jahre“ gehe, sondern um eine fundamentale Weichenstellung, die ganz Großbritannien verändern könnte.

Cameron forderte deshalb die Engländer, Waliser und Nordiren auf, im Zuge des Wahlkampfes rund um die Volksabstimmung ihre Stimme ebenfalls zu erheben und den Schotten zu signalisieren, „wir wollen alle, dass ihr bleibt!“.

Schottische Nationalpartei trommelt für Unabhängigkeit

Inzwischen trommelt die Schottische Nationalpartei (SNP) für eine erfolgreiche Unabhängigkeitsabstimmung im kommenden Herbst. Seit Wochen sind Vertreter der SNP, die seit den letzten Regionalwahlen auch die Regierung in Edinburgh stellt, von Haustür zu Haustür in ganz Schottland unterwegs, um den Bürgern die konkreten Pläne für ein unabhängiges Schottland zu präsentieren.

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