Deutschen und österreichischen Sparern droht Mega-Enteignung

Ein Horror-Szenario für deutsche und österreichische Sparer hat eine neue Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) parat. Wenn die Euro-Zone die Schuldenkrise und damit ihr marodes Bankensystem retten möchte, dann bedeutet dies „Blut, Schweiß und Tränen“ für Deutsche und Österreicher, die ihre Geld brav angelegt haben. Die IWF-Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff prognostizieren in einer zum Jahreswechsel veröffentlichten Studie als Ausweg aus der Schuldenkrise einen Mix aus „Steuern auf Ersparnisse, Verluste der Steuerzahler durch Schuldenschnitte, Inflation, Kapitalverkehrskontrollen und weiteren Maßnahmen der finanziellen Repression“.

Laut Reinhardt und Rogoff könnte nur mit einer solchen massiven Interventionspolitik die zukünftige Gesamtstabilität der Eurozone gesichert werden. Dies geht ausschließlich auf Kosten der EU-Nettozahler, deren Sparer und Anleger nun über viele Jahre die Schulden der maroden Eurozonen-Mitglieder querfinanziert haben.

Deutsche verloren seit 2008 600 Milliarden Euro

Bereits bis Ende 2013 haben etwa die deutschen Sparer seit 2008 insgesamt mehr als 600 Milliarden Euro an Auslandsvermögen im Zuge der Finanzkrise dauerhaft verloren. Aktuell wachsen die Schulden in den Eurostaaten pro Stunde um sagenhafte 100 Millionen Euro. Viele Euromitgliedsländer haben Gesamtschuldenstände angehäuft, die regulär schon lange nicht mehr zu bedienen sind.

So sitzt das offiziell gerettete Irland auf einem Gesamtschuldenstand von aktuell 406 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), Portugal auf 381 Prozent des BIP, Spanien auf 300 Prozent des BIP, gefolgt von Griechenland mit 286 Prozent, Italien mit 262 Prozent und Frankreich mit 252 Prozent. Und Hauptkreditgeber sind die Deutschen und Österreicher.

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