Teufelsanbeter wollen in Oklahoma Satans-Denkmal errichten

Die Dekadenz schreitet in den USA voran. Nachdem zum Jahreswechsel im US-Bundesstaat Colorado der Konsum und Verkauf von Cannabis gesetzlich erlaubt worden ist, folgt der Bundesstaat Oklahoma mit einem neuen eigenwilligen Projekt : Dort wollen Satanisten eine Teufelsstatute als Denkmal errichten. Ort des Denkmals soll ein zentraler Platz vor dem Parlament in Oklahoma-City sein. Die in New York ansässige Satanisten-Organisation Satanic Temple möchte mit diesem Teufels-Denkmal Propaganda für ihre Weltanschauung machen. Errichtet werden soll die Statute ausgerechnet neben einem Denkmal mit den Zehn Geboten, das von den Abgeordneten Oklahomas im Jahr 2009 genehmigt worden war.

Die Satanisten nutzen die Kampagne einer linksliberalen Bürgerrechtsunion, die das Zehn-Gebote-Denkmal zum Anlass genommen hatte, für alle Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgruppen, und damit auch die Satanisten, Denkmalfreiheit zu fordern. Angestachelt durch die Diskussion rund um die Satans-Statue, wollen zwei Sekten nun auch den Bau eines Affengottes und eines Spaghettimonsters beantragen.

Satanisten-Sprecher Greaves: Teufelsanbetung soll Spaß machen

Der Sprecher der Satanisten, Lucien Greaves begründet den “bürgerrechtlichen Vorstoß” für ein Satanisten-Denkmal vor dem Parlament in Oklahoma folgendermaßen: Kinder sollen mit dem Satan in Berührung kommen und die Teufelsanbetung soll Spaß machen. So wollen die Satanisten bei einem Erfolg das Denkmal in der Weise gestalten, dass sich Passanten auch für einen Foto-Schnappschuss auf den Schoß des Teufels setzen können.

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