Medientransparenz: ÖAAB schmückt sich mit fremden Federn

Erst kürzlich veröffentlichte Die Presse einen Artikel, der den unwissenden Leser den schwarzen Österreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (ÖAAB) in einem glanzvollen Licht erscheinen lässt. Betrachtet man aber einige Hintergrundinformationen, die nun ans Tageslicht befördert wurden, werfen die bekannt gewordenen Fakten einen langen Schatten auf die Landesobfrau des ÖAAB Wien und Abgeordnete zum Nationalrat, Gabriele Tamandl. Sie brüstet sich mit einem Thema, das die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) erstmals aufgegriffen haben, nämlich ein „Fotoverbot für Kaske und Co.“ auf Inseraten, die über das offizielle Werbebudget der AK fließen. Als der FA-Antrag erstmals in einer Vollversammlung der Arbeiterkammern gestellt wurde, gab es von Tamandl allerdings keine Zustimmung.

Für den ÖAAB wird s eng

Ausgerechnet die ÖAAB-FCG kritisierte ihren politischen Gegner, den roten Arbeiterkammer-Präsident Rudolf Kaske, aufgrund dessen Wahlwerbung und fordert die Anwendung des Medientransparenzgesetzes auch für den Arbeiterkammerwahlkampf. Konkret geht es darum, dass das „Kopfverbot“ in Inseraten auch für die Arbeiterkammer-Einschaltungen gelten soll. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer haben bereits im vor Monaten einen entsprechenden Antrag bei der Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer eingebracht. Dieser wurde abgelehnt.

Der Antrag wurde wenige Zeit später auch wortident in der Vollversammlung der Bundesarbeiterkammer eingebracht. Die Presse berichtet zwar darüber, dass Tamandl bei der Sitzung nicht anwesend war. Allerdings wird der Anschein erweckt, als hätte sie dem Antrag bei Anwesenheit zugestimmt. Verschwiegen wird von der Presse das Abstimmungsverhalten der Wiener Vollversammlung, wo Tamandl sehr wohl anwesend war und dem Antrag nicht zustimmte.

„Tamandl selbst hat in dieser Sache nie einen Antrag eingebracht, brüstet sich aber mit einem FA-Thema, das sie abgelehnt hat, als sie die Möglichkeit dazu hatte“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer und Wiener Landtagsabgeordnete Bernhard Rösch. Er rät seiner „schwarzen Kollegin“ dazu, nicht als „blaue Kopiermaschine“ zu fungieren.

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