Piraten verbünden sich mit Kommunisten für EU-Wahl

20. Januar 2014 - 9:30

Nun ist auch der letzte Beweis dafür erbracht, dass die Piraten am äußerst linken Rand des Parteienspektrums angesiedelt sind. Für die kommenden EU-Wahlen am 25. Mai 2014 wollen sie eine Einheitsliste mit der KPÖ bilden. Als weitere Partner sind die Kleinstgruppierung „Der Wandel“ bzw. „unabhängige Kandidaten“ vorgesehen. Damit soll offensichtlich eine Linksallianz geschmiedet werden, von der einzig die linksextremistische Sozialistische Linkspartei ausgeschlossen bleibt.

Unterstützung für die Kandidatur möchte sich die linke Einheitsliste offensichtlich vom ehemaligen „Liste Hans-Peter Martin“-Kandidaten Martin Ehrenhauser holen. Mit seiner Unterschrift würde sich die äußerste Linke das Sammeln von Unterstützungsunterschriften ersparen. Ob Ehrenhauser bei einer Unterschriftenleistung dann auch für das Linksbündnis antreten wird, ist bisher noch nicht entschieden worden.

In Deutschland arbeiten Kommunisten und Piraten bereits zusammen

Als Vorbild nimmt man sich offensichtlich ähnliche Allianzen in Deutschland. Dort arbeiten die Neokommunisten aus der Partei „Die LINKE“ und die Piraten etwa in einzelnen Stadt- und Gemeinderäten bereits seit vielen Jahren zusammen, so etwa in Wiesbaden. Dass die Piraten nun auch in Österreich die Tarnung ihrer Ideologie gelüftet haben, wird wohl auch viele der 36.265 Wähler, die am 29.September 2013 bei den Nationalratswahlen für sie gestimmt haben, zukünftig abschrecken.

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