Ausländer entriss Polizeibeamtem Waffe und feuerte damit

Zu Wild-West-Szenen samt WEGA-, Cobra- und Polizeihelikopter-Einsatz ist es am Samstag in Wien gekommen. Als ein mutmaßlicher Serbe wie wild an die Scheibe der Feuerwache im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) trommelte, wurde zunächst die Polizei verständigt. Diese konnte aber aufgrund der fehlenden Deutschkenntnisse des Unbekannten dessen Identität nicht feststellen und brachte ihn vorübergehend auf die Wache.

Als die Beamten mit dem Randalierer zu seiner Wohnung in Wien-Brigittenau fuhren, kam es zu dramatischen Szenen. Nach dem Aussteigen aus dem Polizeiwagen entriss der Unbekannte einem Polizisten seine Dienstwaffe und feuerte damit mehrmals in die Luft, um zu entkommen. Bis zum Donaukanal konnten ihn die Beamten verfolgen, wo sich seine Spur in einem großen Gemeindebaukomplex verlor.

Großfahndung erwischte Täter bei Klosterneuburg

Sofort wurde eine Großfahndung der Wiener Polizei nach dem bewaffneten und höchst gefährlichem Täter eingeleitet. Auch ein Polizeihubschrauber wurde herbeigerufen. Die Beamten durchstreiften das Gebiet rund um den Gemeindebau mit schusssicheren Westen, da sich in der entwendeten Glock 17 immerhin noch 14 Schuss befanden. Gegen 21 Uhr abends kam dann die Entwarnung, als der Verdächtige in der Nähe von Klosterneuburg erkannt und verhaftet werden konnte. Auch die Dienstwaffe samt Munition konnte wieder sichergestellt. Der Serbe wolle sich nach einer ersten Einvernahme der Polizei „an nichts erinnern können“.

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