NRW-Polizei: Großrazzia gegen südosteuropäische Kriminelle

Einen Großeinsatz veranstaltete die Polizei im Regierungsbezirks Arnsberg in Nordrhein-Westfalen gegen die organisierte Kriminalität aus Südosteuropa. Nicht zuletzt durch die EU-Ostöffnung des Arbeitsmarktes machen sich auch immer stärker kriminelle Banden auf den Weg nach Mitteleuropa. Mittlerweile machen Banden aus Bulgarien, Rumänien und Serbien, darunter zahlreiche Roma-Clans, einen erheblichen Anteil in der Gesamtkriminalitätsstruktur aus.

Neben Wohnungseinbrüchen gehen die kriminellen Südosteuropäer vor allem der „Profession“ des Zigarettenschmuggels, des Drogenschmuggels, des Taschen- und Trickdiebstahls oder der Entwendung von Buntmetallen nach.

1700 Polizisten gegen organisierte Kriminalität

Bei der Schwerpunktaktion waren insgesamt 1700 Polizisten eingesetzt, die die Hauptverkehrswege des Bezirkes Arnsberg lückenlos kontrollierten. Bei den Kontrollen auf Fernverkehrsstraßen und Autobahnen waren auch Spürhunde eingesetzt. Es kam zu zahlreichen Verhaftungen von Verdächtigen.

Das rot-grün regierte Nordrhein-Westfalen steht der wachsenden organisierten Kriminalität aber insgesamt eher hilflos gegenüber. So plant der NRW-Wohnbauminister Michael Groschek (SPD) die Bereitstellung von Mitteln für den Einbruchs-Präventivschutz.

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