Rot-Schwarz versorgt Mitarbeiterinnen in der Parlamentsdirektion

SPÖ und ÖVP machen trotz stetigem Schwund an Wählern wenn es um parteipolitische Postenvergabe geht, einfach munter weiter.  Nun wurden aus den Präsidentenbüros von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) und dem ehemaligen Zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer (ÖVP) engen Mitarbeiterinnen in der Parlamentsdirektion karrieremäßig versorgt.  Katharina Klement,  bisher im Büro von SPÖ-Nationalratspräsidentin Prammer, wird Leiterin der Abteilung für Päsidialangelegenheiten, Stourzh, bisher Büroleiterin bei Neugebauer,  übernimmt die Agenden  der Abteilungsleiterin für EU-Koordination und -Information.

Damit sind wiederum zwei ausgewiesene Parteigänger von Rot und Schwarz als Organwalter in zentrale Funktionen der Parlamentsdirektion gehievt worden. Obwohl SPÖ und ÖVP nur mehr etwas mehr als 50 Prozent der Mandate im Nationalrat haben, besetzen sie 100 Prozent der Leitungsfunktionen in der Parlamentsverwaltung.

Personalvertretungswahlen 2015 werfen Schatten voraus

Die Personalvertretungswahlen 2014 werfen bereits ihre Schatten voraus. Im Jahr 2009 konnten die freiheitliche Liste AUF rund um Herbert Neuninger und Franz Flandorfer einen großen Wahlsieg erringen. Sie kamen mit ihrem inhaltlichen und personellen Angebot nur mehr ganz knapp hinter die Listen von FCG/ÖAAB und FSG der beiden Regierungsparteien zu liegen.  Dies war der Dank der Parlamentsmitarbeiter für jahrelange konsequente Interessensvertretung. Für 2014 fürchten die roten und schwarzen Personalvertreter einen weiteren Erfolg der Freiheitlichen. 

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