AfD-Chef Lucke möchte Konservative in Deutschland vertreten

Der Vorsitzende der EU-kritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, sieht seine politische Gruppierung als Angebot für die “heimatlosen Konservativen”. In einem Interview mit der Jungen Freiheit betonte er, dass die AfD die Konservativen und Wertkonservativen ausdrücklich als Bereicherung ansieht. Damit formuliert der AfD-Spitzenmann ein bewusstes Angebot an bisherige Parteigänger und Wähler von CDU/CSU und FDP.

Aus den “bürgerlichen” Parteien Deutschlands hatte die AfD bereits bei der Bundestagswahl im September 2013 großen Zulauf erhalten und war nur relativ knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Gleichzeitig war der durch die AfD mitverursachte Wählerschwund bei der FDP jedoch so groß, dass diese zum ersten Mal in der Geschichte seit 1945 aus dem deutschen Bundesparlament flog. Lucke rechnet nun mit dem Einzug in die Landtage in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Dort erreichte die AfD bei den Bundestagswahlen jeweils rund sechs Prozent.

AfD rechnet mit Einzug ins Europa-Parlament

Für die bevorstehende EU-Wahl am 25. Mai 2014 rechnet Lucke mit einem sicheren Einzug ins Europa-Parlament. Der AfD-Vorsitzende geht von fünf bis zehn Prozent als Wahlergebnis für seine Gruppierung aus. 

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