Linksextremisten machen gegen Linzer Burschenbundball mobil | Unzensuriert.at

Linksextremisten machen gegen Linzer Burschenbundball mobil

Obwohl die Grüne Bundesobfrau verfügt hat, dass ihr Parteinachwuchs, die Grüne Jugend, sich zukünftig sehr genau anschauen solle, mit wem sie sich in „antifaschistischen Bündnissen“ vereinigt, steht schon der nächste Sündenfall ins Haus. Am 8. Februar 2014 findet im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz der traditionelle Burschenbundball statt. Auch gegen diese friedliche Ballveranstaltung in der oberösterreichischen Landeshauptstadt wird seit vielen Monaten im gesamten deutschen Sprachraum gehetzt.

Ein sogenanntes antifaschistisches Bündnis „Links gegen Rechts“ lädt auf seiner Homepage jedermann zum Aufmarsch gegen den friedlichen Ball ein:

Unser Anliegen ist ein breites antifaschistisches Bündnis, das über viele Organisationsgrenzen hinweg den Unmut gegen den ewiggestrigen Burschenbundball verkörpert. Gemeinsam wollen wir am Samstag, dem 8. Februar 2014, ein deutliches Zeichen gegen Faschismus setzen.
Doch dazu brauchen wir eure Unterstützung! Wenn auch ihr unser Anliegen teilt und das Bündnis „Linz gegen Rechts“ unterstützen wollt, dann schickt uns einfach den Namen eurer Organisation samt Logo in ausreichend guter Qualität an [email protected].

Eine neue Einladung für linksextremistische Chaoten aller Couleurs

Mit dieser Einladung und der Aufforderung, einfach nur das Logo weiterzuschicken, lädt man linke und linksextremistische Aktivisten aller Couleurs geradezu ein, diesmal die oberösterreichische Landeshauptstadt heimzusuchen. Viele Organisationen aus dem extrem linken Spektrums haben sich bereits für diesen linken Großaufmarsch angemeldet, so etwa ATIGF – Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich, Kommunistischer Studentenverband, Kommunistische Jugend, Heimat ohne Hass, Linke Liste Linz, Partei der Arbeit Österreich oder die marxistisch-leninistische türkische YDG – Neue Demokratische Jugend.

Mit dabei auch die Jungen Grünen aus Linz, Wels und Attnang-Puchheim. Sie marschieren dort Seite an Seite mit dem Linzer Arbeitskreis gegen Korporationsunwesen, der folgenden Text veröffentlicht hat:

The nation is our enemy! - Aufruf zum antinationalen Block am 8. Februar

Am 8. Februar treffen sich wie jedes Jahr Burschenschaften im Palais Kaufmännischer Verein – auch kleine Hofburg genannt – zum Burschenbundball in Linz. Der Burschenbundball ist genau wie der WKR-Ball in Wien nicht nur eine „Tanzveranstaltung“, sondern dient der Vernetzung dieser rechtsextremen Männerbünde mit der sogenannten gesellschaftlichen Mitte und somit der Weiterverbreitung ihres reaktionären Weltbilds.

Seit nun zwei Jahren versuchen autonom organisierte Proteste diesen Ball zu verunmöglichen. Dabei geht es uns nicht nur um die Tanzveranstaltung an sich, sondern um eine radikale Kritik am antisemitischen, sexistischen, nationalistischen, rassistischen und homophoben Normalzustand. Damit diese Kritik auch wahrgenommen wird, genügt es nicht, nur dagegen anzutanzen – Wir wollen diesen Ball und eine Gesellschaft, die ihn hervorbringt, unmöglich machen.

Deshalb nehmt am 8. Februar um 19 Uhr am Bahnhofsplatz/LDZ Linz am antinationalen Block teil und zeigt euren kreativen und spürbaren Widerstand. Es wird auch eine Rechtshilfe geben!

Nach den Aktionen geht es dann ab 22 Uhr auf ins Autonome Zentrum in der Freistädterstraße 3 zum antinationalen chill out. Für Menschen, die nicht in Linz wohnen, können dort Schlafplätze organisiert werden.

Gegen (Hetero-)sexismus, Homo- und Transphobie! Gegen Österreich, Deutschland und ihre Fans!  Für das schöne Leben für alle! Männerbündler in die Bälle treten

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