Nachbesprechung des Ball-Krawalls im Amerlinghaus

Zu einer Nachbesprechung des Krawalls vom vergangenen Freitag gegen den Wiener Akademikerballs trafen sich linke Aktivisten am 30. Jänner um 19 Uhr im Amerlinghaus in Wien-Neubau. Angekündigt wurde diese Sitzung von der linksextremen Internetplattform “linkswende.org” . Offensichtlich sollten in einem weiteren Vernetzungstreffen bereits die nächsten “Einsätze” vorbereitet werden. Jedenfalls klingt der martialisch gehaltene Einladungstext ganz danach:

Demonstrant_innen wurden mit Knüppeln und Pfefferspray terrorisiert. Im Vorfeld wurde eine Kundgebung am Heldenplatz verboten, eine riesige Sperrzone und Vermummungsverbot verordnet. Sie hinderten gekennzeichnete Journalist_innen an der Arbeit. Für viele war es die erste Erfahrung mit der bewaffneten Staatsmacht.

In einer Nachbesprechung wollen wir Teilnehmer_innen an den Protesten Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Diskussion geben. Die Veranstaltung wird von einer politischen Einschätzung der antifaschistischen Bewegung eingeleitet. Alle Betroffenen von Repression, Demonstrant_innen und interessierte Antifaschist_innen sind willkommen.

Ein vergleichbares Treffen war im Jahr 2010 noch ganz offiziell von den Grünen unter Beteiligung von fünf Nationalratsabgeordneten – vier davon sind noch heute aktiv – veranstaltet worden. Heuer durfte man sich zwar nicht mehr im Parteiheim der Grünen treffen, doch auch das Amerlinghaus wird von der rot-grünen Wiener Stadtregierung üppig gefördert.

30 Wiener Innenstadtgeschäfte wurden verwüstet

Der linke Mob hatte insgesamt 30 Wiener Innenstadtgeschäfte bei seinem gewalttätigen Marsch durch den 1. Wiener Gemeindebezirk verwüstet. Daneben kam es in 39 Fällen zu Drohungen, weiteren Sachbeschädigungen, Nötigungen und Körperverletzungen, die bis jetzt zu Anzeigen durch Ballbesucher geführt haben. Zusätzlich vermerkte die Polizei 70 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot.

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